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Gemeinde Poel engagiert sich für ihre Senioren

Kirchdorf Gemeinde Poel engagiert sich für ihre Senioren

Ostseebad belegt beim Landeswettbewerb einen dritten Platz

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Ministerin Stefanie Drese überreicht Bürgermeisterin Gabriele Richter und Helga Buthz vom Verein „Poeler Leben“ (v. l.) den Preis.

Quelle: Foto: Privat

Kirchdorf. Die Gemeinde Ostseebad Insel Poel zählt zu den Preisträgern des Landeswettbewerbs „Seniorenfreundliche Kommune 2017“. Bei der Festveranstaltung in Schwerin zeigten sich Bürgermeisterin Gabriele Richter und Helga Buthz vom Verein „Poeler Leben“ glücklich über den dritten Platz in der Kategorie von 2000 bis 8000 Einwohner. Die Auszeichnung erhielten die Vertreterinnen der Insel von Sozialministerin Stefanie Drese (SPD). Die Verwendung des Preisgeldes von 500 Euro wird die Bürgermeisterin mit den Mitgliedern des Vereins „Poeler Leben“ und des Seniorenbeirats besprechen.

Mit der Auszeichnung werden jene Kommunen gewürdigt, die sich durch besondere Aktivitäten für die ältere Generation verdient gemacht haben. „Unsere Gemeinde wird älter, aber auch das Alter wird im Vergleich zu früher vielfältiger und bunter“, sagt Gabriele Richter. Auf der Insel leben 2522 Menschen. Davon haben mehr als 37 Prozent das 60. Lebensjahr bereits vollendet.

„Die Verankerung guter Angebote und Projekte zur Stärkung der Lebensqualität älterer Menschen ist in der Gemeinde durch den Verein ,Poeler Leben’ als Träger des Mehrgenerationenhauses gegeben“, so die Bürgermeisterin. Seitens der Kommune werde die Seniorenpolitik als wichtige Aufgabe angesehen, die nur gemeinsam gemeistert werden könne. Dabei würden die Gemeindevertretung, Gemeindeverwaltung, der Seniorenbeirat, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, die Pflegedienste und der Verein „Poeler Leben“ zusammenarbeiten. Die Vielfältigkeit der Kultur-, Sport- und Beschäftigungsangebote des Mehrgenerationenhauses sei wichtig, um ältere Menschen aktiv ins Leben der Gemeinde zu integrieren. „Die Ministerin würdigte hierbei auch das besondere ehrenamtliche Engagement des Ehepaares Katharina und Edmund Waldner“, sagt Gabriele Richter.

Sie betont: „Unsere Gemeinde wäre ohne unsere ältere Bürgerinnen und Bürger, ohne ihr Engagement und ihre Erfahrung um vieles ärmer.“ Die Bürgermeisterin bedankt sich bei allen, die einen großen Teil ihrer Freizeit und Fürsorge den Senioren schenken“.

OZ

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