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Geschwister-Scholl-Gymnasium als Unesco-Projektschule anerkannt

Wismar Geschwister-Scholl-Gymnasium als Unesco-Projektschule anerkannt

Nach fünf Jahren hat sie es geschafft: Die Große Stadtschule Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) bekam den Titel „Anerkannte Unesco-Projektschule“ verliehen.

Wismar. Nach fünf Jahren hat sie es geschafft: Die Große Stadtschule Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) bekam den Titel „Anerkannte Unesco-Projektschule“ verliehen. Sie ist die einzige in Nordwestmecklenburg, eine von acht Schulen in MV und 210 in Deutschland. Weltweit gibt es etwa 9000 anerkannte Unesco-Projektschulen.

„Es sind Schulen, die sich der Verfassung der gleichnamigen Organisation der Vereinten Nationen verpflichtet fühlen und sich in Konsequenz der Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur verschrieben haben“, sagte Dr. Uwe Viole vom Bildungsministerium zur feierlichen Übergabe der Urkunde. Das heißt konkret: Bildung für alle, demokratische Erziehung, nachhaltige Entwicklung, aber auch die Bewahrungspflicht von Weltnatur- und Weltkulturerbe sowie die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen.

Den Titel hat sich das GSG in einem mehrstufigen Prozess von der „interessierten“ über eine „mitarbeitende“ bis hin zur „anerkannten“ Projektschule erworben. Das Gymnasium habe dies im „Schnelldurchlauf“ im Vergleich zu anderen Schulen geschafft. Dafür haben Schüler und vor allem besonders engagierte Lehrer in den letzten Jahren viel getan. Sie werden weiter aktiv sein, denn die Schule und ihre Aktivitäten werden streng kontrolliert, damit der Titel erhalten bleibt. Als Unesco-Schulkoordinator zähle Jürgen Michaelsen zu den Initiatoren auf dem Weg zur Unesco-Projektschule.

Was sie auszeichne? Uwe Viole verwies darauf, dass am GSG neben den modernen Sprachen auch Latein und Niederdeutsch unterrichtet werde, es gab Projekte zu erneuerbaren Energien, Umweltprojekte mit der Partnerschule in China und forschende Schüler in der Junior-Ingenieur-Akademie. „Gelebte Schulpartnerschaften in Russland, Schweden, Frankreich und China belegen die exemplarische interkulturelle Bildungsarbeit an dieser Schule“, so Viole. Zudem arbeite sie mit dem Welterbe-Management von Wismar und Stralsund zusammen.

Nicole Hollatz

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