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Grevesmühlener Bahnhof übergeben

Grevesmühlen Grevesmühlener Bahnhof übergeben

Vertreter der Bahn überreichten gestern den Schlüssel an die Stadtverwaltung. Abriss des Anbaus steht bevor.

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F�r das Bahnhofsgeb�ude in Grevesm�hlen gibt es bereits erste Mietinteressenten.

Grevesmühlen. Das Grevesmühlener Bahnhofsgebäude gehört nun auch ganz offiziell der Stadt. Vertreter der Bahn überreichten gestern Bürgermeister Jürgen Ditz symbolisch den Schlüssel zur Eingangstür. Ein weiterer Schritt in Richtung Sanierung und Wiederbelebung des maroden Gebäudes. „Der Bahnhof ist das Eingangstor zur Stadt. Jeder, der hier ankommt, sieht diese Katastrophe. Das soll sich ändern“, sagte der Bürgermeister. Apropos Schlüssel: Der passte zwar schon gar nicht mehr, weil die Schlösser mittlerweile ausgetauscht worden sind. Die Freude bei den Vertretern der Stadtverwaltung und den zahlreich erschienen Gästen tat dies jedoch keinen Abbruch.

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F�r das Bahnhofsgeb�ude in Grevesm�hlen gibt es bereits erste Mietinteressenten.

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Lob für die Idee, das Gebäude wiederzubeleben, gab es reichlich. „Hut ab vor den Stadtvertretern, die den Mut haben, das anzufassen“, sagte beispielsweise Gerhard Rappen, stellvertretender Landrat.

Landesfinanzministerin Heike Polzin (SPD) hob die Cleverness und Geduld der Verantwortlichen hervor, das lange Hin und Her während der Verhandlungen mit der Bahn durchzuhalten. Bereits im Januar 2012 hatte es einen ersten Vertragsentwurf gegeben. Doch erst ein knappes Jahr später wurde der Vertrag unterschrieben.

Da klang es wieder versöhnlich, was Steffen Willing, Referent der Service Immobilien GmbH der Deutschen Bahn sagte: „Wir haben oft mit Herrn Prahler gerungen. Die Stadt hat immer Gestaltungswillen gezeigt. Ich hoffe, es kommt nun mehr Schwung in die Stadt.“

Gemeint war Lars Prahler, Bauamtsleiter der Stadtverwaltung, der auch gleich den Schlüssel für das Gebäude an sich nahm. „Ich bin sehr froh. Der heutige Tag ist das Ergebnis mehrjähriger Verhandlungen mit der Bahn. Ein Quantensprung“, sagte er. Einem sechsstelligen Eurobetrag hat die Stadt für das Gebäude und das Gebiet des Güterbahnhofs hingelegt. Noch während der Verhandlungen mit der Bahn starteten die Planungen für die Nutzung des Gebäudes. Vonseiten der Stadt wird mit einer Investitionssumme von knapp 2,5 Millionen Euro allein für die Sanierung des Hauptgebäudes gerechnet.

Unter anderen stehen bereits 400 000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

In den kommenden Wochen werden die Ausschreibungen für die Planungs- und Architektenleistungen ausgeschrieben. Bis Mitte des Jahres soll ein Planer gefunden werden. Bis Ende des Jahres, so das Ziel, soll ein Bauantrag gestellt werden. Außerdem stehe laut Bauamtsleiter Lars Prahler der Abriss des Anbaus auf der Westseite kurz bevor.

Erste Mietinteressenten für den Bahnhof gibt es bereits. So möchte der Verein Jugendhilfezentrum „Käthe Kollwitz“ aus Rehna einen weiteren Standort in Grevesmühlen eröffnen. „Wir haben die Nachfrage. Und der Bahnhof ist ein tolles Gebäude“, sagte Maja Abromeit, für den Verein tätig im Bereich flexible Familienhilfe.Im Erdgeschoss soll zudem ein Reisecenter einziehen. Auf das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs sollen sich Aldi und Markant umsiedeln. Die Planungen für den Bahnhofsvorplatz, der der Stadt mittlerweile auch gehört, laufen bereits.

• Video im Internet unter:

www.ostsee-zeitung.de

Robert Niemeyer und Martin Fett

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