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Grevesmühlener Tafel tischt auch in Klütz auf

Klütz Grevesmühlener Tafel tischt auch in Klütz auf

Alle 14 Tage dienstags werden im Kirchsaal Lebensmittel ausgegeben

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„Ich habe mich wirklich gefreut, dass das geklappt hat.Pirina Kittel, Pastorin

Klütz. Die Grevesmühlener Tafel hat jetzt auch eine Ausgabestelle in Klütz. Immer dienstags, alle 14 Tage, von 11 bis 12 Uhr geben ehrenamtliche Helfer im Kirchsaal der Marienkirche Lebensmittel aus. Gestern war Jürgen Schulte, der Vorsitzende des Trägervereins der Tafel, in die Schloss-Stadt gekommen, wo Einheimische das Angebot bereits ein zweites Mal in Anspruch nehmen können.

Der 58-Jährige steht im Eingangsbereich des Kirchsaales, schnell entspinnt sich ein Gespräch mit den Klützern. Sie verstecken sich nicht und gehen offen mit ihrer Situation um. Mancher war schon beim ersten Termin da, andere sind gestern zum ersten Mal gekommen. Wie Beate Fiske zum Beispiel. Die 63-Jährige Klützerin musste sonst immer nach Grevesmühlen zur Tafel fahren und ist froh, diesen Weg jetzt sparen zu können. „Mein Mann und ich leben unter dem Existenzminimum“, erklärt sie unumwunden und möchte anderen Mut machen, sich nicht zu schämen, sondern das Angebot der Tafel anzunehmen. Für das Klützer Ehepaar würde es ohne knapp werden. „Ich musste das auch erst lernen, aber nun habe ich kein Problem damit“, sagt die freundliche Frau. Und dann ist sie schon an der Reihe.

Obwohl sieben Hilfebedürftige angemeldet waren, kommen an diesem Dienstag nur fünf. Für einen geringen Obolus, nach im Haushalt lebenden Personen gestaffelt, sind Hartz-IV-Empfänger, Frührentner und Rentner berechtigt, die Tafel zu nutzen. „Eine Kopie entsprechender Bescheinigungen müssen sie bei ihrer Anmeldung vorlegen“, erklärt Jürgen Schulte. Auch Pirina Kittel, Pastorin der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Klütz, schaut gestern vorbei. „Schön, dass Sie da sind“, sagt sie Jürgen Schulte begrüßend. Sie sei wirklich froh, dass das geklappt hat und sieht mit der Bereitstellung des Saales im Klützer Gotteshaus auch die Kirche einmal mehr ihrer diakonischen Aufgabe nachkommen.

Die neue Grevesmühlener Tafel gibt es seit Juni 2016 in der Wismarschen Straße 18, neben der Ausgabe in Klütz wird auch eine im Schönberger Katharinenhaus betrieben. Mit Klütz im Wechsel, immer dienstags alle 14 Tage, 11 bis 12 Uhr. In Grevesmühlen ist außer dienstags von Montag bis Freitag ebenfalls von 11 bis 12 Uhr geöffnet. Insgesamt sind um die 150 Bedürftige angemeldet.

Cornelia Roxin

OZ

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