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Wismar Groß Stieten: Ausbildungstag im Flockenwirbel
Mecklenburg Wismar Groß Stieten: Ausbildungstag im Flockenwirbel
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09:35 14.04.2019
Insgesamt sieben Freiwillige Feuerwehren begrüßen Amtswehrführer Jens Meier, Groß Stietens Gemeindewehrführer Michael Hundt und Bürgermeister Steffen Woitkowitz. Quelle: Peter Täufel
Groß Stieten

Nur wenige Grad über Null und teilweise heftiger Flockenwirbel begleiteten die 80 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren (FFw) des Amtes Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen sowie zwei Gast-Wehren am Sonnabend bei ihrem ersten motorisierten Feuerwehrmarsch. „Ziel dieser Schulung ist, die Kenntnisse im Feuerwehrdienst und -einsatz zu festigen sowie das koordinierte, gemeinsame Vorgehen bei Szenarien mit mehreren Feuerwehren zu trainieren“, erklärt Amtswehrführer Jens Meier. Veranstalter war neben der Amtswehrführung die FFw Groß Stieten. Hier waren auch Start- und Zielpunkt.

Fünf von elf Amtswehren dabei

Von den elf Feuerwehren des Amtes nahmen fünf an dieser Schulungsveranstaltung teil: Bad Kleinen, Dorf Mecklenburg, Lübow, Losten sowie Groß Stieten. Hinzu kamen die Freiwillige Feuerwehr aus Rastow im Kreis Ludwigslust-Parchim und die Partnerfeuerwehr von Groß Stieten aus Tornesch in Schleswig-Holstein. „Ich finde es schade, dass nicht alle Wehren des Amtes an so einer Veranstaltung teilnehmen“, bedauert der Bürgermeister von Groß Stieten, Steffen Woitkowitz (Wählergemeinschaft Groß Stieten), der die Feuerwehren begrüßte.

Neun Fahrzeuge setzen sich in Bewegung

Für 8.30 Uhr war der Start geplant: Insgesamt neun Fahrzeuge setzten sich vom Feuerwehrgerätehaus Groß Stieten aus in Bewegung, um die Mannschaften und Stationsbetreuer an die sieben Standorte mit ihren unterschiedlichen zu bewältigenden Aufgaben zu bringen. Diese waren im gesamten Amtsbereich verteilt, von Bad Kleinen über Losten, Lübow und Dorf Mecklenburg, bis hin nach Barnekow, westlich von Wismar – zusammen etwa 50 Kilometer Fahrstrecke. „Dort müssen die Kameraden an den Stationen unter anderem verschiedene Löschwasserleitungen aufbauen, mal von einem offenen Gewässer aus, mal über eine Strecke mit Hindernissen. Anderswo muss nach einem Verkehrsunfall ein brennendes Fahrzeug gelöscht werden, Personen gesucht und geborgen werden, teilweise mittels Leiter aus dem Fenster eines oberen Stockwerks, teils mit Atemschutzgeräten aus einem verqualmten Gebäude“, erklärt Amtswehrführer Meier. Zum Schluss gab es noch eine größere Einsatzlage, die alle Feuerwehren gemeinsam bewältigen mussten.

Amtsausscheid in zwei Wochen

Gegen 17 Uhr waren die Aufgaben abgearbeitet, stand dem gemütlichen Beisammensein im Groß Stietener Feuerwehrgerätehaus nichts mehr im Weg. Zuvor erhielt aber noch jeder Teilnehmer eine Plakette, die sein ehrenamtliches Engagement an diesem Trainingstag dokumentiert. "Es hat alles sehr gut funktioniert, wir können durchweg gute Ergebnisse verzeichnen und den Kameraden hat es trotz des nicht ganz so schönen Wetters großen Spaß gemacht", fällt das Fazit eines zufriedenen Amtswehrführers Jens Meier aus. Doch nach dem Training ist vor dem Training: Bereits in 14 Tagen findet das nächste, dann in Form des Amtsausscheides der Feuerwehren statt.

Peter Täufel

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