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Grundstein für betreutes Wohnen gelegt

Wismar Grundstein für betreutes Wohnen gelegt

3,5 Millionen Euro teures Gebäude entsteht am Wismarer Friedenshof / Fertigstellung im März 2017 geplant

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Andreas Weiser von der MHB Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH Wismar und Andreas Buß (r.), bsb Bauunternehmung Malchin, in Aktion. Andreas Nielsen (hi., l.) von der Stadtverwaltung, Bürgermeister Thomas Beyer und Katrin Schlünz von MHB schauen zu. Fotos (6): Norbert Wiaterek

Wismar. In Wismar gibt es voraussichtlich ab März kommenden Jahres weitere Plätze für betreutes Wohnen: Gestern Nachmittag wurde der Grundstein für ein neues Gebäude am Friedenshof gelegt. Es entsteht neben dem städtischen Alten- und Pflegeheim an der Störtebekerstraße. Bauherr ist der Eigenbetrieb Seniorenheime der Hansestadt. „Wenn so ein Bau wachsen soll, muss er gut bewässert werden“, meinte Thomas Beyer und lachte. Ein Schirm schützte den Wismarer Bürgermeister vor dem kräftigen Regen während der Grundsteinlegung.

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3,5 Millionen Euro teures Gebäude entsteht am Wismarer Friedenshof / Fertigstellung im März 2017 geplant

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Nachdem Dagmar Broy, Leiterin der städtischen Alten- und Pflegeheime, eine etwa 40 Zentimeter lange Hülse mit der aktuellen OSTSEE-ZEITUNG, mit Münzen, Bauplänen, einer Kostenrechnung und einem kleinen Bauschild gefüllt und in eine Vertiefung im Fundament gelegt hatte, schaufelte Andreas Weiser von der MHB Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH aus Wismar drei Kellen Estrichbeton auf die Edelstahlhülse. Andreas Buß, Chef der bsb Bauunternehmung Malchin, die Firma ist seit Februar auf der Baustelle tätig, füllte das Loch mit weiterem Beton auf. Bei der Grundsteinlegung waren neben Tilo Gundlack (SPD), Präsident der Wismarer Bürgerschaft, und Senator Michael Berkhahn (CDU) auch weitere Bürgerschaftsmitglieder sowie Vertreter von Baufirmen und Bewohner des benachbarten Heimes dabei.

Das Gebäude — Baukosten: 3,5 Millionen Euro — soll ab Frühjahr kommenden Jahres 20 Wohnungen, die zwischen 49 und knapp 70 Quadratmeter groß sind, beherbergen. Außerdem ist eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für acht Mieter vorgesehen. „Wismar ist eine Stadt zum Leben — nicht nur für junge Familien, sondern auch ganz besonders für Senioren. Denn sie bietet vieles, was den Menschen ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglicht. Wenn die Stadt weiter wachsen soll, müssen wir alle Generationen in den Blick nehmen“, meinte der Bürgermeister. „Der im Pflegestärkungsgesetz II verankerte Grundsatz ,ambulant vor stationär‘ und die Stärkung der Selbstbestimmungsrechte der Pflegebedürftigen haben die Entwicklung von ambulanten Versorgungsstrukturen befördert. Neue Wohnformen und die Vernetzung von Angeboten, die am Bedarf der Betroffenen ausgerichtet sind, bereichern die Versorgungslandschaft“, erklärte Beyer.

In der betreuten Wohngemeinschaft leben Menschen mit unterschiedlichem Hilfebedarf in einer Wohnung. Durch die gemeinsame Beauftragung einer Präsenzkraft und von ambulanten Pflegeleistungen können Ressourcen optimal genutzt werden. Laut Beyer eine sinnvolle Ergänzung zu vollstationärer Pflege, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, betreutem Wohnen und Tagespflege. „Mit dem Neubau dieses Objektes leistet der Eigenbetrieb Seniorenheime einen Beitrag zum Ausbau von barrierefreiem Wohnraum“, lobte der Bürgermeister.

Die Wände des Erdgeschosses stehen bereits. „Als wir den Termin für die Grundsteinlegung geplant haben, was dies so nicht vorhersehbar. Aber das Wetter war uns bislang gnädig. Ich hoffe, dass der Bau so zügig wie bisher wächst“, sagte Dagmar Broy, Chefin des Eigenbetriebes Seniorenheime, zu dem neben dem Haus am Friedenshof auch ein Heim in Wendorf und das Pflegezentrum Lübsche Burg gehören.

Laut Bürgermeister werde sich das Angebot nicht nur für die Seniorinnen und Senioren am Friedenshof spürbar verbessern. An der Störtebekerstraße wolle die Volkssolidarität investieren. Außerdem werde die Perspektive Wismar gGmbH eine Kindertagesstätte bauen, in der auch 24-Stunden-Plätze vorgesehen sind. „Es ist eine gute Entwicklung, die wir hier vorantreiben“, meinte Thomas Beyer.

Von Norbert Wiaterek

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