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Gute Wünsche für die „Seele des Hansekontors“

Wismar Gute Wünsche für die „Seele des Hansekontors“

Freunde überraschen Wolfgang Drevs mit Party

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Wolfgang (l.) und Elisabeth Drevs mit Frank Markwardt von der Hansekontor Wismar GmbH.

Quelle: Norbert Wiaterek

Wismar. „Das ist ja ein Hammer hier. Nun bin ich total fertig“, sagte Wolfgang Drevs und blickte staunend in die Runde. Freunde hatten für den emsigen Hansestädter eine Überraschungsparty in der Markthalle am Alten Hafen in Wismar organisiert. Anlass war der Abschied des 64-Jährigen von der Hansekontor Wismar GmbH, einer Firma, die Veranstaltungen plant, organisiert und durchführt. Drevs hatte das Unternehmen mit aus der Taufe gehoben und gilt als die „gute Seele des Hansekontors“.

Natürlich wusste Drevs im Vorfeld nichts von dieser Party. „Ich wollte eigentlich für die Kunstausstellung ,NWM kreativ’ Haken an Bilder anbringen und bin deshalb zur Markthalle gefahren“, erzählte er. Doch statt Gemälden und Zeichnungen warteten gut 60 langjährige Weggefährten. Wolfgang Drevs schüttelte viele Hände und bekam jede Menge Küsschen, Blumen und Geschenke. Gisela Schadwinkel von der „Seeperle“ überreichte im beispielsweise nach einer herzlichen Umarmung einen bunt geschmückten Krückstock. Auch Mathias Pries, Verlagsleiter der OSTSEE-ZEITUNG in Nordwestmecklenburg, gehörte zu den Gästen. „Ich bin platt! Mir fehlen nun ein bisschen die Worte“, so Drevs nach dem Begrüßungsmarathon und dem ersten Schluck Sekt. „Mir hat niemand etwas erzählt. Ich hatte mich zwar über die vielen bekannten Autos vor der Halle gewundert. Aber mit einer solchen Begrüßung konnte ich ja nun wirklich nicht rechnen. Hier sind nur Freunde. Und dass, obwohl ich nicht immer bequem war. Aber unbequem bringt voran.“ Beim Essen und bei Live-Musik hatte Drevs dann Gelegenheit, mit seinen Mitstreitern – einige kamen auch noch später zur Party – zu plaudern.

„Wolfgang hat großen Anteil daran, dass das Hansekontor so gut dasteht. Da steckt viel harte Arbeit dahinter“, lobte Geschäftsführer Frank Markwardt das Engagement. Drevs hatte dreieinhalb Jahre lang für das Unternehmen gearbeitet. Davor war der gelernte Schiffbauer für die Lübecker Firma „Das AgenturHaus GmbH“ tätig und gilt seitdem als „Mister Hanseschau“. Auch die Festspiele Wismar sind eng mit dem Namen des langjährigen Wismarer Denkmalpflegers verbunden.

In Zukunft möchte der sechsfache Großvater etwas kürzertreten. Dies freut besonders seine Frau Elisabeth. „Wir werden nun mehr Zeit haben, um gemeinsam im Garten zu arbeiten, für Strandwanderungen und unsere Enkel“, erzählte sie. Aber ganz ins Privatleben zieht sich Wolfgang Drevs nicht zurück: „Ich mache nur noch, was mir Spaß bereitet. Und habe schon eine richtig geile Idee!“

Norbert Wiaterek

OZ

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