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Wismar Härter geht’s immer
Mecklenburg Wismar Härter geht’s immer
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00:00 20.10.2017

Ich war vielleicht sechs, als ich die Milch im Glas das erste Mal wirklich wahrnahm. In der Wohnung auf Rügen, da kam die Milch aus dem Wasserhahn. So dachte ich damals und wurde neugierig. Wie Väter so sind, erklären sie dann – jedenfalls meiner – in physikalisch-chemischen Größen, warum das Wasser im Urlaub aussieht wie Milch. Dass der Kalkgehalt hoch ist, der Härtegrad damit auch. Ich verstand nichts und ließ das Glas immer wieder voll Wasser laufen, um mich an der Milch aus dem Hahn zu erfreuen. In Berlin gab es das nicht. Ich wurde älter und siedelte über nach Mecklenburg-Vorpommern.

Rostock, Stralsund, Schwerin, Wismar – das Rügenmilchphänomen kehrte zurück in mein Leben. Aber nun, da ich älter war und meine eigenen vier Wände zu verwalten hatte, wich die Faszination der Erkenntnis, dass Milch aus dem Hahn für hässliche Flecken sorgt – auf Armaturen, Fliesen, im Zahnputzbecher. Und gestern morgen, als ich in geübter Manier nach dem Duschen die Fliesen trocken rieb, dachte ich an die unschuldige Faszination dieser Kindertage. Und bei der Recherche zu dieser Kolumne wurde klar: In Wismar, Stralsund, Rostock oder auf Rügen sind wir deutschlandweit nicht mal am härtesten dran.

OZ

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