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Häuslebauer zieht es nach Neukloster

Neukloster Häuslebauer zieht es nach Neukloster

Die Stadt reagiert auf anhaltende Nachfrage und entwickelt neue Wohngebiete. Eine ehemalige Gartenanlage wird Baugebiet.

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Neukloster. Mitte Februar hat ein regionaler Fernsehsender aus Rostock einen Werbefilm über Neukloster gedreht, der am 18. Februar erstmals ausgestrahlt wurde. „Ziel ist es, Neukloster für bauwillige Rostocker bekannt zu machen. Dort in der Hansestadt sind die Baupreise ja exorbitant“, erklärte Bürgermeister Frank Meier (ptl.). „Eine erste Reaktion hat es schon gegeben.“

Nicht nur Rostocker entdecken den Reiz der Klosterstadt als Wohnstandort. Die Nachfrage nach Grundstücken ist anhaltend groß, sodass auch die jüngste Stadtvertretersitzung weitgehend von Beschlüssen bestimmt war, mit denen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. So sind im Rahmen der Entwicklung eines Einfamilienhausgebietes im Nordwesten Neuklosters, im Bereich Feldstraße/Gartenstraße, nunmehr die künftigen Baugrundstücke aufgeteilt worden, was die Verschiebung einer Planstraße in südwestliche Richtung erforderlich machte. Das wiederum bedeutete, dass der ursprüngliche Abwägungs- und Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 28 aufgehoben und durch einen neuen ersetzt werden musste. Auf dem Areal befinden sich derzeit teilweise Kleingärten.

Die Stadtvertreter sprachen sich mehrheitlich für einen Quadratmeterpreis von 40 Euro aus. „Bei 6064 Quadratmetern veräußerter Fläche ergibt sich eine Einnahme von 242 560 Euro“, ist in der Beschlussvorlage vorgerechnet. Davon müssen allerdings unter anderem die Kosten für die straßenseitige Erschließung bezahlt werden.

Mit den B-Plänen Nr. 6, 22, 28, 29 und 32 sind jeweils Teilbereiche eines Areals als Wohnbauflächen überplant, die ursprünglich gewerblich — durch die ehemaligen Lederwerke — oder als Kleingärten genutzt wurden. „Mit den B-Plänen Nr. 28 und 29 wurde die Wohngebietsentwicklung in zwei weiteren Bauabschnitten fortgeführt“, heißt es in der Beschlussvorlage. Der gesamte Bereich der ehemaligen Gartenanlage Nord wird also künftig Wohngebiet. Damit werde dann die gesamte Fläche zwischen der Garten- und der Blumenstraße sowie der Bergstraße vollständig bebaut sein. „Andere zur Wohnnutzung geeignete Flächen stehen im Stadtgebiet Neukloster kaum mehr zur Verfügung“, stellt die Stadtverwaltung fest. „Die Nachfrage hält allerdings kontinuierlich an.“

Für den B-Plan Nr. 32 „Wohnbebauung Bergstraße II“ fassten die Stadtvertreter den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss. Laut Bürgermeister Meier möchte ein privater Investor an der Bergstraße in Richtung Nevern eine Wohnbaufläche für Einfamilienhäuser schaffen.

Ebenfalls ein privater Bauherr hatte die Änderung des B-Plans Nr. 19 „Wohnbebauung Sandstraße“ beantragt, die von der Stadtvertretung beschlossen wurde. Der Investor möchte ein Mehrfamilienfamilienhaus mit insgesamt sechs Ein-Zimmer-Apartments für altersgerechtes Wohnen errichten.

Wir wollen Neukloster für bauwillige Rostocker bekannt machen.“Frank Meier, Bürgermeister (parteilos)

Ulrike Oehlers

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