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Wismar Hanse-Klinikum gründet eine Selbsthilfegruppe
Mecklenburg Wismar Hanse-Klinikum gründet eine Selbsthilfegruppe
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00:01 07.09.2016

Defibrillatoren helfen, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen bei herzkranken Patienten zu erkennen und durch elektrische Impulse zu unterbrechen. Für die Patienten ist das Leben mit einem Defibrillator in der Brust mitunter eine schwere psychische Belastung. Wie ist es, wenn das Gerät einsetzt? Können noch alle Sportarten mit Defi ausgeübt werden? Wie lange hält das Gerät? Wie ist es mit dem Autofahren nach der Implantation? Für Menschen mit implantiertem Defibrillator (ICD) ist deswegen der Austausch mit anderen Betroffenen besonders wichtig.

Auf Initiative von Chefarzt Dr. Henrik Schneider und vom leitenden Oberarzt der Kardiologie, Dr. Nils Köpping, vom Sana Hanse-Klinikum Wismar findet am morgigen Donnerstag die Gründungsveranstaltung der ersten Selbsthilfegruppe für ICD-Patienten in unserer Region statt.

„In Mecklenburg-Vorpommern werden jährlich hunderte Defibrillatoren eingesetzt und die Betroffenen hatten bislang keine Anlaufstelle, um über ihr Leben mit dem Defi in der Brust zu sprechen. Das möchten wir ändern und den Menschen ein Stück Sicherheit wiedergeben durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Patienten“, sagt Michael Jürgensen, Geschäftsführer des Hanse-Klinikums.

Veranstaltung: 8. September, 17 Uhr, Konferenzraum des Klinikums, Störtebekerstraße 6

OZ

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