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Harkensee wird ab Juli zum Nadelöhr für Reisende

Harkensee Harkensee wird ab Juli zum Nadelöhr für Reisende

Die Straße in Richtung Ostsee und Strand wird in der Feriensaison ausgebaut / Erst Ende September sollen die Arbeiten dann beendet sein

Harkensee. Wer zum Ostseestrand bei Barendorf will, der sollte in der nächsten Urlaubs- und Badesaison mehr Zeit für die Anreise einplanen. Der Grund: Eine Durchfahrtsstraße in Harkensee wird ausgebaut. Dann wird der Ort zum Nadelöhr. Geplanter Baubeginn: Anfang Juli. Voraussichtliches Bauende: Ende September. „Die Baumaßnahme liegt in der Ferienzeit.

Das ist nicht so günstig“, bedauerte am Dienstagabend in einer Sitzung des städtischen Ausschusses für Bau, Ordnung und Verkehr Stephan Möller, Inhaber des beauftragten Ingenieurbüros Möller. Das Dilemma: Eine andere Möglichkeit, nach Barendorf zu fahren als über Harkensee, gibt es nicht.

Dass die Friedensstraße und ein Teil der Straße der Freundschaft in der Feriensaison ausgebaut wird, hat finanzielle Gründe. Nur durch einen Zuschuss aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes kann sich die Stadt Dassow den Ausbau leisten, der rund 710000 Euro kosten soll. Voraussichtliche Höhe des Zuschusses für die Bauarbeiten, die Ende des Jahres abgerechnet sein müssen: rund 532

000 Euro. „Die Fördergelder kommen sowohl der Stadt zugute als auch den Anliegern“, sagt Antje Kopp, Leiterin des Fachbereichs Bau- und Ordnungswesen im Amt Schönberger Land. Die Besitzer der Grundstücke müssten deutlich mehr zahlen, wenn nicht ein Großteil der Kosten durch den Zuschuss gedeckt werden würde. Nun, nachdem der Förderbescheid vorliegt, sofort mit Bauarbeiten zu beginnen, ist nicht möglich, denn sie brauchen Vorlauf. Der Entwurf muss fertiggestellt und von der Kreisverwaltung geprüft werden. Zudem sind die Arbeiten mit Behörden abzustimmen und die Stadtvertreter müssen noch überplanmäßige Mittel bereitstellen. Den geplanten Baubeginn Anfang Juli nennt Stephan Möller „wirklich sportlich.“ Er sagt: „Die Zeitschiene ist eng, aber nicht unmöglich.“ Amt und Ingenieurbüro bemühen sich offenkundig darum, dass Autofahrer auf dem Weg zur Ostsee und zurück möglichst wenig beeinträchtig werden. Dazu soll es auch ein Gespräch mit dem Verwalter eines Grundstücks im Ort geben, das für eine Umleitung infrage kommt. Ausgebaut werden 620 Meter Straße. Die geplante Breite dabei: 4,50 Meter plus 1,50 Meter überfahrbarer Gehweg.

Von Jürgen Lenz

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