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Wismar Heute mal frei Schnauze
Mecklenburg Wismar Heute mal frei Schnauze
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00:00 21.02.2017

In Wismar wird das Weltkulturerbe groß geschrieben, warum also nicht auch den heutigen internationalen Tag der Muttersprache feiern? Ausgerufen wird der Gedenktag nämlich von der Unesco, um die „sprachliche und kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit“ zu fördern. Wie Wismar wohl klingt, wenn alle in ihrer Muttersprache sprechen? Gut, der Großteil der Einwohner wird reden wie immer – doch das Sprachbild würde wahrscheinlich gewürzt werden von etwas Arabisch, Englisch, Russisch oder Spanisch. An der Hochschule wäre die Dichte der verschiedenen Fremdsprachen wohl am höchsten – zumindest noch solange die Vorlesungszeit läuft. Nicht zu vergessen die verschiedenen Varianten der deutschen Sprache. Als großer Verfechter der Mundart zähle ich diese natürlich auch dazu. Blöd nur, dass mich wenige verstehen, wenn ich mit meinem Schwäbisch losschwätz. Aber einen Versuch wäre es trotzdem wert! Deshalb lautet mein Vorschlag, dass heute alle Wismarer, die nicht unbedingt in Deutsch denken, unbeschwert und sozusagen frei Schnauze in ihrer Heimatsprache reden. Dieses Experiment hat natürlich auch einen Sinn: Schnell wird sich zeigen, dass eine gemeinsame Sprache nicht alles ist, um seinen Gegenüber zu verstehen.

OZ

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