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Wismar Mudder Island geht weiter
Mecklenburg Wismar Mudder Island geht weiter
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Nasses und schlammiges Hindernis bei „Mudder Island“ auf dem Gelände in Neuhof. Quelle: Haike Werfel
Neuhof

Die zweite Auflage des Poeler Hindernislaufes „Mudder Island“ ist so gut gelaufen, dass es eine Fortsetzung im nächsten Jahr geben wird. Am 7. und 8. September 2019 sind wieder auf zwei Strecken alle möglichen Hindernisse zu bewältigen. „Die Resonanz war dermaßen positiv, dass wir die Veranstaltung fortsetzen möchten“, so Luise Nass vom Organisationsteam.

So schön war der Hindernislauf „Mudder Island“ auf der Insel Poel. 2019 geht es weiter.

Die größte Neuerung wird sein, dass Mudder Island nach der Premiere im Jahr 2016 erstmals an zwei Tagen stattfinden wird. Am Sonnabend, 7. September, ist die große Runde über rund 18 Kilometer an der Reihe, über die kleinere Runde geht es am 7. und 8. September. „Wir bieten den zweiten Termin an, um die Startblöcke etwas zu entzerren und um Staus an den Hindernissen mehr zu umgehen“, begründet Luise Nass.

Luise Nass vom Veranstalterteam Quelle: Heiko Hoffmann

Bei bestem Wetter waren am 1. September rund 700 Frauen und Männer auf der Insel unterwegs. Im ersten Jahr waren es etwa 400. Luise Nass: „Wir konnten bei den Teilnehmern zulegen, hatten neue Laufstrecken, mehr Hindernisse und mehr Zuschauer. Das stimmt uns positiv.“

Die vielen positiven Reaktionen haben gezeigt, dass das einzige derartige Event in Mecklenburg-Vorpommern auf gutem Weg ist, sich zu etablieren. Inzwischen gibt es sogar eine Anfrage von der Insel Rügen an die Veranstalter, ein solches Event dort auf die Beine zu stellen.

Wer 2019 dabei sein möchte, kann sich jetzt schon Tickets sichern. Die erste Frühbucherphase läuft bis Ende September. Die große Runde kostet 63 Euro, die kleinere Runde 42 Euro.

Poels Kurdirektor Markus Frick findet die Veranstaltung „total klasse. Wir erreichen damit ein ganz neues Publikum. Es kommen Gäste auf die Insel, die sonst nicht kommen würden. Mudder Island hat ein Alleinstellungsmerkmal und noch weiteres Potenzial“.

In diesem Jahr gab es statt der angekündigten 25 Hindernisse auf der großen Runde sogar 36. „Ich denke, dadurch war viel los und die Laufstrecken zwischen den Hindernissen nicht so lang. Wir wollen natürlich auch im nächsten Jahr wieder einen Teil der Strecke am Strand entlang führen und wieder für viel Wasser, Matsch, Dreck und Action sorgen“, blickt Luise Nass voraus. Ein bis zwei Hindernisse mehr soll es am Wasser geben, auch gibt es Ideen für neue. Gerne würden die Veranstalter auch direkt in der Ostsee für Herausforderungen sorgen. Doch der Umwelt- und Naturschutz sei keine leichte Sache auf Poel. Unterm Strich sei es aber mit den Genehmigungen bei der zweiten Auflage besser gelaufen als 2017.

Positiv kam bei Aktiven und Zuschauern das Veranstaltungsgelände in Neuhof mit den vielen Hindernissen, Moderation, Programm und der Zieleinlauf auf der Bühne an. Und: Ob Strohballen, der Teich am Reiterhof in Timmendorf, der Graben beim Campingplatz, die zu umlaufende Boje in der Ostsee oder die Feldwege – bei Mudder Island wird die Umgebung in die Läufe eingebunden. Mit einem kleinen Kernteam von vier Leuten und vielen Helfern wird ein Programm organisiert, wofür anderenorts große Veranstaltungsagenturen tätig werden. Luise Nass: „Wenn es klappt, macht es auch unheimlich viel Spaß. Wir sind allen sehr dankbar, die uns unterstützen.“

Heiko Hoffmann

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