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Wismar Hochbrücke: SPD gegen Landesvariante
Mecklenburg Wismar Hochbrücke: SPD gegen Landesvariante
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00:00 15.02.2018
Wismar

Im Vorfeld der heutigen Sitzung der Bürgerschaft hat sich die SPD-Fraktion beim Thema Neubau der Hochbrücke festgelegt: Nach ihrem Willen soll die Vorzugsvariante der Stadt gebaut werden. Zuständig für den Neubau ist das Land.

„Aktueller Aufreger in der Öffentlichkeit, Stadtverwaltung und Bürgerschaft Wismar ist die vom Land vorgeschlagene Lösung für die Hochbrücke. Zu Recht, finden wir. Die hier favorisierte Variante gibt ein Szenario vor, das Staus und Unfallgefahr unweigerlich steigen lässt“, so die SPD in einer Mitteilung.

Neben einer neuen Brücke würde es eine weitere Ampelkreuzung geben und der Verkehr solle kurz vor den Bahnschienen in einer 90-Grad-Kurve in Richtung Wismaria-Gelände umgeleitet werden.

„Erschreckenderweise führt diese Strecke auch noch unmittelbar an Wohnhäusern und der gerade entstehenden Kita vorbei“, heißt es weiter.

In der Sitzung der Bürgerschaft (Beginn 17 Uhr im Rathaus) liegt heute eine Beschlussvorlage der Verwaltung vor. Diese sieht vor, die Vorzugsvariante des Landes abzulehnen, die Vorzugsvariante der Stadt zu befürworten und die Stellungnahme nach Schwerin zu schicken.

Die SPD-Fraktion teilt die Argumente der Verwaltung: „Die offensichtlich beabsichtigten, kurzfristigen Einsparungen im Landeshaushalt würden zu einer langfristigen Belastung der Umwelt und der Einwohner des größten Mittelzentrums des Landes führen. Das können wir weder hinnehmen noch zulassen. Und nicht zuletzt profitiert auch das Land von der Entwicklung unserer Hansestadt.“

Der Bauausschuss hatte am Montag ebenfalls für die von der Stadt bevorzugte Variante gestimmt.

Heiko Hoffmann

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