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Hochfester Beton in harter Prüfung

Wismar Hochfester Beton in harter Prüfung

Internationales Komitee trifft sich zur Auswertungsveranstaltung an der Hochschule Wismar.

Wismar. Gestern und am Donnerstag tagte das Rilem Technische Komitee Hpb und schuf die Grundlage für aktualisierte Richtlinien im praxisbezogenen Umgang mit hochfestem Beton.

Die Arbeitsergebnisse dieser Fachtagung stellen einen maßgeblichen Orientierungspunkt für die sicherheits- und effizienzbasierte Verwendung des Baustoffes dar.

Bereits das dritte Mal fand das Treffen auf Wismarer Boden statt. Schon im Festjahr 2008, in welchem die Hochschule ihr hundertjähriges Bestehen feierte, konnte die internationale Expertenrunde auf dem nordwestmecklenburger Campus begrüßt werden. Rund 20 Experten folgten der Einladung des Gastgebers Prof. Dr.-Ing. Ulrich Diederichs vom Kompetenzzentrum Bau Mecklenburg-Vorpommern an der Hochschule Wismar zum fachlichen Austausch.

Das Komitee trifft sich ein- bis zweimal im Jahr und versammelt seine aus den USA, Japan, Indien, Finnland, Schweden, Italien, Griechenland, Russland, Weißrussland, Polen, Tschechien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Portugal, Schweiz und anderen Ländern anreisenden Mitglieder zum regelmäßigen fachlichen Diskurs. Das Technische Komitee wurde vor sechs Jahren konstituiert und beauftragt, alle verfügbaren Publikationen und technischen Daten über das Verhalten und die Eigenschaften von hochfestem Beton zu sammeln und auszuwerten. Um die Verwendung der Materialdaten zur Abschätzung der Feuersicherheit und des Betriebsverhaltens von Bauwerken aus hochfestem Beton einsetzen zu können, soll für die in der Praxis tätigen Ingenieure und die erforderliche Normungsarbeit ein zuverlässiges Informationsregister bereitgestellt, konsequent aktualisiert und ergänzt werden. Hochfester Beton wurde erstmals vor ungefähr 20 Jahren beim Bau von Ölplattformen in der Nordsee eingesetzt und etablierte seine baustoffliche Anwendung anschließend auch in anderen Ingenieurbauwerken.

Am Donnerstag sah der Arbeitsplan des Komitees die Sichtung der aktuellen Berichte und Datenblätter vor, die nach umfangreicher Prüfung und Abgleichung ihre Endkontrolle durchliefen und anschließend zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Gestern wurde systematisch nach bisher wenig oder kaum betrachteten Aspekten des hochfesten Betons im Zuge der aktuellen Entwicklungen gesucht, um daraus neue Zielfelder abzuleiten und Forschungsaktivitäten anzuregen. Entsprechende künftige Arbeitsergebnisse sollen dann die Grundlage für die Aufarbeitung in einem weiteren Komitee bilden und helfen, das verbindliche Wissen über hochfesten Beton als speziellen Baustoff und seine Verwendung noch lückenloser zu gestalten.

jp

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