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Hochmodernes Gerät zur Netzwerkanalyse im Hochfrequenzbereich eingeweiht

Wismar Hochmodernes Gerät zur Netzwerkanalyse im Hochfrequenzbereich eingeweiht

Die Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Wismar feiert technischen Zuwachs: ein hochmodernes Netzwerkanalysesystem.

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Die Professoren Andreas Ahrens, Ingo Müller und Steffen Lochmann demonstrieren die Einsatzmöglichkeiten des neu beschafften Netzwerkanalysegerätes am Beispiel einer Antenne.

Quelle: Karin Bergmann

Wismar. Die Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Wismar feiert technischen Zuwachs: ein hochmodernes Netzwerkanalysesystem. Es wird bei der nachrichtentechnischen Ausbildung von Studierenden und vor allem im Rahmen komplexer Aufgabenstellungen in zentralen Laboreinheiten des Bereiches Elektrotechnik und Informatik zum Einsatz kommen. Das 150000 Euro teure Gerät finanzierte das Land.

Das Netzwerkanalysesystem ist ein 25 Zentimeter hoher Kasten, je 60 cm breit und tief. Die Hülle verbirgt Hightech der Hochfrequenztechnik. Mit diesem Gerät können sich nun die Fachleute des Bereiches Elektrotechnik und Informatik auf die gezielte Suche nach optimalen elektronischen Schaltungen begeben, die dem Anspruch genügenden Signale im Frequenzbereich bis zu 26,5 Gigahertz möglichst verlustfrei zu übertragen. Selbst Module, deren Höchstfrequenzeigenschaften bei der Lichtwellenleiterübertragung kritisch sind, wie zum Beispiel Laserdioden, Modulatoren oder Empfänger können untersucht werden. Zum Vergleich: 26,5 Gigahertz sind rund das Zehnfache der derzeit in Handys verwendeten Wlan-Standardfrequenzen.

Neben Bestimmung des Frequenzganges können auch kompliziertere Messungen wie Intermodulationsverzerrungen oder vector- und scalarkalibrierte Konvertermessungen vorgenommen werden. Gegenstand dieser Messungen sind fast alle Komponenten der Nachrichtentechnik, das heißtLeiterplatten, Antennen, Verstärker sowie komplette Übertragungskanäle, sowohl per Funk als auch über Kabel. Aus dem Ergebnis der Analyse können die Wissenschaftler und Studierenden Empfehlungen für die Dimensionierung und Fertigung von elektronischen Baugruppen geben. Ein solche Empfehlung kann bedeuten, dass kleinste Baugruppen entwickelt werden müssen, um höchste Frequenzen möglichst verlustfrei übertragen zu können, die die Produktionskosten erhöhen könnten. Der Vorteil kleinster Baugruppen liegt jedoch darin, dass sie in Minigeräten wie Handys Platz finden.

Für die nachrichtentechnische Ausbildung von Studierenden bedeute der Einsatz des Gerätes die Verwendung modernster Komponenten.

Von Karin Bergmann

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