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Wismar „Hokuspokus Liebe“ in der Gerichtslaube
Mecklenburg Wismar „Hokuspokus Liebe“ in der Gerichtslaube
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00:24 12.06.2018
Wismar

„Hokuspokus Liebe“ – so ist die Ausstellung überschrieben, die morgen um 17 Uhr in der Gerichtslaube im Rathaus eröffnet wird. Junge Menschen des Studiengangs Kommunikationsdesign und Medien der Wismarer Hochschule konnten sich im vorherigen Semester frei mit dem Thema „Liebe“ beschäftigen, die Teilnehmer im aktuellen Semesterprojekt kuratieren und organisieren die Ausstellung.

Patricia Rolke (21), Florian Polte (25) und Nina Lehmann (24, v. l.) mit dem Ausstellungsplakat. Quelle: Foto: Nicole Hollatz

Prof. Dr. Karlheinz Daberkow und Prof. Olaf Fippinger haben die Studenten aufgefordert, ihren Blick aufs Thema Liebe zu zeigen. „Aber ganz frei und nicht so klischeebehaftet“, erklärt Patricia Rolke (21) vom Ausstellungsteam. „Das ist eine neue Erfahrung, so eine Ausstellung zu organisieren. Und viel Arbeit – man braucht organisatorisches Geschick“, sagt Nina Lehmann (24).

Und sie müssen auswählen, denn in der Gerichtslaube ist nicht für alle Arbeiten Platz, weil u. a. große Installationen entstanden sind.

Arkadij Blinow und Sally Frey beispielsweise haben sich zusammengebunden und so gemeinsam Bilder unter dem Credo „Führung und Hingabe“ geschaffen. „Sie haben sich aufeinander verlassen, sich mit verschlossenen Augen vertraut“, beschreibt Mitkurator Florian Polte (25) die liebevolle Idee hinter der Kunst. Die „Liebe zum Fisch“ von Lara Swiontek, die „Selbstliebe“ (Jasmin Häußermann und Marie-Sophie Nimz) oder „Die Liebe zum Hund“ von Cassandra Voigt und Luisa Zimmermann sind thematische Anknüpfungspunkte der Studierenden.

Anika-Babette Liebisch zeigt den „Akt der Liebe“. Sie hat zwei Paare beim Akt fotografiert. „Nicht anzüglich, sondern ästhetisch“, verspricht Nina Lehmann. Immanuel Malejizz Promnitz hat ein „LiebesSpiel“ zum Thema Verhütung entwickelt. Alexander Boldt sagt „I love Letters“ (Ich liebe Buchstaben). Spannend die Arbeit „Charakterzüge“ von Steffen Stender und Kathleen Stiebert. Sie gingen der Frage nach, was andere an sich mögen oder was nicht. Beim „Klangstammbaum“ von Jolanthe Stelzer und Milena Hagedorn entstand eine Animation, die den verschiedenen Beziehungen zwischen den Menschen Geräusche zuordnet. Mit einer Lounge und drei Fernsehern werden die Animation und andere Filme gezeigt.

Die Arbeit von Jens Jeworutzki heißt „Ohne Knete keine Fete“, die von Claudia Rudat unter dem Namen „catellus hominis“ macht neugierig. Lisa Meier und Nele Bielenberg haben ihre Arbeit „Hokuspokus liebe mich“ überschrieben.

Zur Ausstellungseröffnung begrüßt Bürgermeister Thomas Beyer die Gäste, Prof. Karlheinz Daberkow führt in die Ausstellung ein. Der Eintritt ist frei, die jungen Künstler sind anwesend. Bis 7. Juli ist die Ausstellung zu sehen, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende bis 16 Uhr.

Nicole Hollatz

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