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Wismar „Hotten Robben“ gewinnen Sandburgen-Wettbewerb
Mecklenburg Wismar „Hotten Robben“ gewinnen Sandburgen-Wettbewerb
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00:07 07.05.2018
Die Gewinner des 5. Sandburgen-Wettbewerbs auf der Insel Poel: Robert Falckenhayn (r.) und seine Schwester Jana (2. v. r.) mit ihren Familien als Team „Hotten Robben“. Es baute eine große Robbe mit Nachwuchs. Quelle: Haike Werfel
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Insel Poel

Buddelspaß am Poeler Ostseestrand: Am Sonnabendnachmittag wurde Am Schwarzen Busch gebaut, gematscht, Sand aufgeschichtet. 18 Teams, ausgestattet mit Eimer und Schaufel, zauberten wahre Kunstwerke in den Sand. Neben der klassischen Sandburg, einem achtarmigen Kraken und einer Meerjungfrau entstanden auch ein Schiff, eine Schildkröte und eine große Robbe mit ihrem Nachwuchs. Für diese Skulptur heimste das Team „Hotten Robben“ den ersten Preis ein: die Poelerin Jana Falckenhayn mit ihren Kindern Svea und Fynn, unterstützt von ihrem Bruder Robert Falckenhayn mit seiner Freundin Nicole Schulz und Tochter Nele, die in der Nähe von Ludwigslust zu Hause sind. Die Neulinge beim Wettbewerb freuten sich über eine Torte und einen Korb voller Köstlichkeiten.

Buddelspaß am Poeler Strand: 18 Teams zauberten am Sonnabend am Schwarzen Busch Kunstwerke in den Sand. Mehr als 100 kleine und große Sandburgenbauer beteiligten sich an diesem Wettbewerb. Den gewannen Neulinge: die Familien Falckenhayn.

Mehr als 100 Teilnehmer

Mehr als 100 kleine und große Sandburgenbauer beteiligten sich am Burgenbau. Der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder hatte zum fünften Mal dazu aufgerufen. Das Motto lautete „Auf die Schippe, fertig, los!“

Poeler Zoo entworfen

Zwei Stunden lang wurde geformt, gewässert und dekoriert. Dabei waren der Fantasie der Kreativen keine Grenzen gesetzt. Sowohl Naturmaterial wie Muscheln und Seegras als auch Plastik-Figuren waren erlaubt. Die kamen zum Beispiel bei den „Festlandratten“ zum Einsatz. „Wir bauen den Poeler Zoo, den es vielleicht mal geben wird“, erzählte Anett Thede aus Gagzow. Sie nahm mit ihren Töchtern Resi (6) und Anni (9) und deren Freund Till (9) ebenfalls erstmalig am Wettbewerb teil. Sie entwarfen einen Zoo unter anderem mit Akrobatenstation, Eisbärengehege und Aquarium, in dem echte Fische schwammen. „Dafür haben wir Stichlinge aus der Ostsee gefischt. Die lassen wir natürlich wieder frei“, sagte die 35-Jährige lachend. Dieses Sandburgen-Ensemble belohnte die Jury mit Platz 3. „Eine gute Anregung, auf der Insel vielleicht mal einen kleinen Zoo entstehen zu lassen“, kommentierte Bürgermeisterin Gabriele Richter als Mitglied der Jury.Die zeigte sich auch vom Nachbau der Schlosswallanlage in Kirchdorf beeindruckt. Damit belegten die „Sandwürmer“ Platz 2. Im vergangenen Jahr hatte das Poeler/Wismarer Team den Sieg geholt.

Poeler Faschingsclub sorgte für Spaß

Dafür hat’s für den Poeler Faschingsclub wieder mal nicht gereicht. Das zwölfköpfige Team um Patricia Settgast, Sandra Mirow und Heiko Ehrlich macht seit Anfang an beim Sandburgen-Wettbewerb mit. „Wir sind die Sieger der Herzen“, scherzte die Truppe, die auch mit ihrer Skulptur die Blicke der Spaziergänger auf sich zog: ein Ski springender Schneemann. „Das ist eine Hommage an die letzten Jahre. Da war’s immer so kalt und ungemütlich“, erklärte Heiko Ehrlich. Wie gewohnt sorgten die Karnevalisten auch am Strand für viel Spaß, sie führten zum Beispiel eine Polonaise auf.

Drei Hamburger Teams

Als willkommene Abwechslung vom Alltag sahen junge Leute, die meisten von ihnen aus Hamburg, das Poeler Spektakel. Sie stellten gleich drei Teams, darunter „Die Ritter der Tafelrunde“. Sprecher Fynn Thilker beging mit Freunden seinen 20. Geburtstag auf der Insel. „Ich mag lieber Aktivitäten, als nur zu feiern“, sagte der Student, der auch ein Bad in der Ostsee nahm.Beim Burgenwettbewerb in Boltenhagen hat übrigens Familie Mittelstädt aus Wismar, Neuburg und Lübeck ihren Vorjahrestitel verteidigt. Für ihre Burg mit vielen Details wie Mauersteine und Dachziegel nutzten sie Sprühkreide.

Haike Werfel

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