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Wismar Hungrig auf dem Weihnachtsmarkt
Mecklenburg Wismar Hungrig auf dem Weihnachtsmarkt
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00:00 24.11.2016

Raus mit der Nase aus den eigenen vier Wänden, Augen und Ohren aufgesperrt, Hirn angestrengt. Leben ist Lernen. Sogar auf dem Weihnachtsmarkt. Ob wir uns nun erklären lassen, wie die filigranen Sterne für die Weihnachtstanne gefertigt werden oder wie sich der schwedische Punsch zusammensetzt – ganz gleich, am Ende sind wir um ein paar Wissenshappen reicher. Apropos Happen.

Da gibt es etwas in diesem Jahr auf dem Wismarer Weihnachtsmarkt, das meine Neugierde weckte. Und so ließ ich mir erklären, was der Mann in seinem Büdchen da unter dem Namen Ketwurst verkauft. „Als gebürtiger Berliner kennste dit nicht?!“, rief er aus, nachdem wir einen Schwatz gehalten hatten. Nee. Ick kenn’se nich, die Brühwurst im länglichen Weizenbrötchen, das dank Ketchup nicht trocken ist. Das Gegenstück zum Hotdog sollte die Ketwurst sein im Osten wie Broiler und Grilletas. Das amerikanische Fast Food war auf dem Vormarsch; und so ganz zurückstehen wollte die DDR da wohl nicht. Die Ketwurst also – ein Wortmix aus Ketchup und Wurst. Dass sie mir nie begegnet ist im Berlin meiner Jahre, will nichts heißen. Die Stadt war groß – auch geteilt. Probiert habe ich die Ketwurst nun trotzdem – Neugierde gestillt, Hunger auch.

OZ

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