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Illegale Schatzsucher bei Wismar unterwegs

Wismar Illegale Schatzsucher bei Wismar unterwegs

Drei Männer haben ein Feld bei Wismar mit Metalldetektoren abgesucht. Polizei hat die Geräte beschlagnahmt.

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Mit Metalldetektoren ausgerüstet sind immer wieder Schatzsucher unterwegs, die keine Genehmigung haben.

Quelle: Christian Boelte

Wismar. Illegale Schatzsuche auf einem Feld bei Wismar: In der Nähe des Fundortes einer äußerst seltenen Römer-Münze haben am Dienstag drei Männer nach weiteren Schätzen gesucht. „Sie sind mit Metalldetektoren über die Fläche gegangen“, ärgert sich Jens Dammann. Der Bodendenkmalpfleger hat den Trupp gesehen und die Polizei gerufen. Dammann ist wütend: „Die illegalen Schatzsuchen ufern langsam aus.“.

 

Immer öfter erwische er Leute, die mit Metalldetektoren auf Flächen, die ihnen nicht gehören, auf Beutezug gehen und sogar Grabstätten plündern. „Bisher habe ich diese Leute nur verwarnt, doch jetzt reicht es“, betont Dammann. Alles, was im Boden gefunden werde, gehöre dem Land und nicht in illegale Verkaufsbörsen oder private Vitrinen. Das Problem: Hobby-Schatzsucher und Raubgräber riskieren bislang wenig. Die unzähligen Fundstellen im Land und unter Wasser können unmöglich überwacht werden.

Wie Landesarchäologe Detlef Jantzen informiert, darf niemand einfach mal auf „Gut Glück“ lossuchen. „Wer Bodendenkmale suchen will, muss ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger sein und einen Auftrag vom Landesamt für Denkmalpflege haben“, erklärt Jantzen. Außerdem müssten laut Landeskriminalamt (LKA) auch die Eigentumsrechte beachtet werden. Das heißt: Private Grundstücke dürfen nicht ohne Erlaubnis betreten werden. Und generell gelte: Alle Funde müssen gemeldet werden. „Sonst macht man sich der Unterschlagung strafbar“, erklärt LKA-Sprecherin Anna Hermann.

Kerstin Schröder

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