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Im „Alten Rathaus“ gibt‘s Schnitzel

Grevesmühlen Im „Alten Rathaus“ gibt‘s Schnitzel

Stadtvertreter in Grevesmühlen stimmen dem Konzept von „Schnitzel-Kaiser“ zu.

Grevesmühlen. Das traditionsreiche Hotel-Restaurant „Altes Rathaus“ in Grevesmühlen hat einen neuen Pächter. Die Restaurantkette „Schnitzel-Kaiser“ aus Berlin wird in der ehemaligen Kreisstadt ein Restaurant eröffnen. Die Stadtvertreter Grevesmühlens stimmten gestern Abend dem Konzept zu. Zum 1. Juni soll der Pachtvertrag unterzeichnet werden. Eröffnet werden soll das Restaurant dann Anfang Juli. Der Name „Altes Rathaus“ bleibt jedoch bestehen.

Mit dem neuen Pächter kommen deftige Zeiten auf die Grevesmühlener zu. „Wir wollten auf unsere großen Schnitzel hinweisen, deshalb der Name“, sagt Heike Schmidtsdorf, Geschäftsführerin der Schnitzel-Kaiser UG. Das heißt, dass vor allem die Portionen überdurchschnittlich üppig ausfallen dürften. In drei verschiedenen Größen sollen Schnitzel angeboten werden. Das größte habe dabei ein Gewicht von 600 Gramm.

Laut eigener Homepage hat es sich „Schnitzel-Kaiser“ zur Aufgabe gemacht, Vorurteile zur „als unmodern und angestaubt“ geltenden deutschen Küche zu entkräften. Vom Frühstück über Mittagstisch bis zum abendlichen Dinner wechsele die Karte. Auch auf die saisonale Gestaltung des Speisenangebots werde Wert gelegt. „Wir wollen das Konzept vom Schnitzel-Kaiser übernehmen und noch ergänzen, etwa mit Fischgerichten“, sagt Heike Schmidtsdorf.

Die Kette hat zwar ihren Hauptsitz in Berlin, wo 2002 das erste Restaurant unter dem Namen „Schnitzel-König“ eröffnet wurde, doch im Nordosten sind die Betreiber keine Unbekannten.

Neben Restaurants unter anderem in Neustrelitz, Zingst, Waren (Müritz) gehört auch das Restaurant in der alten Lesehalle in Boltenhagen dazu. „Wir möchten, dass die Grevesmühlener wieder ein Stammlokal bekommen“, sagt Heike Schmidtsdorf. Man wolle vieles ausprobieren, was sich bewährt, bleibe auf der Karte.

Die Stadt habe den Betreibern zudem Platz im Außenbereich zugesichert, um auf einer Terrasse Außengastronomie anbieten zu können. Heike Schmidtsdorf: „Damit man auch einfach mal ein Bier oder einen Kaffee trinken kann.“ Neben dem Restaurantbetrieb soll auch das Hotel wiederbelebt werden.

Robert Niemeyer

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