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Wismar Im Kampf gegen Ungerechtigkeit

Im Sozialverband Vdk kümmern sich vier Ehrenamtler um 300 Mitglieder

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Die beiden Vorsitzenden des Sozialverbandes Gertraud Bennett (l.) und Angela Kewitsch mit Schatzmeister Malcolm Bennett.

Quelle: Foto: Carolin Riemer

Wismar. „Im Süden Deutschlands ist fast jeder Mensch Mitglied eines Vereins – entweder im Sozialverband Vdk oder in der Feuerwehr“, sagt Gertraud Bennett und lacht. Bis vor vier Jahren lebte die stellvertretende Vorsitzende des Wismarer Sozialverbandes in Frankfurt am Main und arbeitete dort als Stationsleiterin am Flughafen. Als sie mit ihrem Mann nach Wismar umzog, informierte sich die 63-Jährige über die Arbeit des Sozialverbandes in der Hansestadt und erfuhr, dass ihre Hilfe gebraucht wird. Seitdem informiert sie während der Sprechstunden an jedem dritten Mittwoch im Monat Ratsuchende.

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Im Sozialverband Vdk kümmern sich vier Ehrenamtler um 300 Mitglieder

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„Wir haben Klienten, die in ein soziales Loch gefallen sind. Menschen, die plötzlich erkrankten und ihren Job nicht mehr ausüben können, die Rente oder eine Pflegestufe beantragen müssen“, berichtet die Vorsitzende Angela Kewitsch. Vier Ehrenamtliche planen, organisieren und informieren in Wismar im Auftrag des Vdk, der sich ausgeschrieben „Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V.“ nennt. Im Ortsverband sind aktuell etwa 300 Mitglieder verzeichnet. Deutschlandweit gibt es 6090 Mitglieder im größten Sozialverband Deutschlands.

„Wenn ich sehe, wie sehr sich die Leute freuen, wenn man ihnen hilft, dann ist das eine Genugtuung für mich“, beschreibt Gertraud Bennett ihre Ambition, warum sie all die unbezahlte Arbeit auf sich nimmt. Angela Kewitsch, die als Krankenschwester arbeitete, wurde das soziale Gen quasi in die Wiege gelegt. „Ich habe immer mit sozial Schwachen zusammengearbeitet und kämpfe gern für das Recht der Versicherten und gegen soziale Ungerechtigkeiten“, betont sie.

Regelmäßig zwei Mal im Jahr besuchen die Ehrenamtler Schulungen, damit sie selbst immer auf dem neuesten Stand sind, was Pflegereformen oder andere rechtliche Grundlagen betrifft.

Doch das Ehrenamt besteht nicht ausschließlich aus Arbeit. Regelmäßig treffen sich die Mitglieder zu gemeinsamen Grillfesten und Ausflügen. caro

OZ

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