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Wismar Im Phantechnikum geht den Besuchern ein Licht auf
Mecklenburg Wismar Im Phantechnikum geht den Besuchern ein Licht auf
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00:00 09.06.2016
Die farbigen Quadrate am neuen Gebäudeabschnitt stehen für Zukunftsfähigkeit und Hoffnung, an dieser Stelle irgendwann anzubauen.

Drücken, drehen, kurbeln, schieben, wackeln und einfach mal ausprobieren: Die neue Sonderausstellung „Phänomenale Welten“ im Wismarer Phantechnikum lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Entdeckergeist dazu ein, an interaktiven Exponaten Technik zu verstehen. „Dadurch, dass die Besucher selbst aktiv werden und Spaß dabei haben, bleibt von der Ausstellung mehr hängen“, erklärt Frank Rothfuß, Mitarbeiter des Unternehmens Euroscience aus Schleswig-Holstein, Vermieter der Exponate. 27 davon stehen den Besuchern im Technischen Landesmuseum bis Anfang September zur Verfügung.

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Neuer Gebäudeteil im Technischen Landesmuseum fertiggestellt / 500 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche / Sonderschau lädt drei Monate zum Ausprobieren ein

Mit der Eröffnung der Sonderausstellung wurde auch die Fertigstellung des neuen Gebäudeabschnitts gefeiert. Dadurch stehen dem Museum nun 500 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung, außerdem ein Unterrichtsraum im Erdgeschoss. Im nächsten Schritt werde noch die Außenanlage gestaltet, erzählt Museumschef Andrej Quade. „Ich freue mich, dass dieser Bauabschnitt, dieser sogenannte Stummel, nun abgerundet und somit nutzbar ist“, sagt Architekt Joachim Brenncke. „Es war ein langer und beschwerlicher Weg. Doch dadurch konnten wir mit den Kosten eine Punktlandung hinlegen.“ Bunte Quadrate schmücken die Betonwand von außen. „Das steht für Zukunftsfähigkeit und die Hoffnung, dass wir an dieser Stelle irgendwann weiterbauen können“, so der Architekt. Bisher fehlt dazu allerdings noch das Geld.

Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Museums. „Im letzten Jahr sind die Besucherzahlen gestiegen und wir sind auch in diesem Jahr auf einem guten Kurs“, sagt er bei der Eröffnungsfeier. 2012 wurde das Phantechnikum eröffnet. „Gut eine Million Euro wurde in den neuen Gebäudeabschnitt investiert“, berichtet Beyer. Er sehe das Museum als eine Werkstatt an, in der die Besucher ausprobieren und experimentieren können. Umso passender sei deshalb die neue Sonderausstellung. „Ich finde es phänomenal, was die kleine, aber starke Crew des Phantechnikums hier Tag für Tag leistet“, lobt er.

Nach dem Durchschneiden des roten Bandes konnten die Gäste die „Phänomenale Welten“ erforschen – mit sichtlichem Spaß. „Ich finde die Ausstellung toll“, sagt Elke Berndt. „Dadurch wird der Spieltrieb geweckt.“

Die Ausstellung

27 Exponate sind Teil der Sonderausstellung „Phänomenale Welten“ im Technischen Landesmuseum. Bis zum 4. September können Museumsgäste die Schau besuchen.

Das Unternehmen Euroscience mit Sitz im schleswig-holsteinischen Fleckeby verleiht seine Ausstellungsstücke in Deutschland und Zentraleuropa, aber auch nach New York, Island und in die Türkei.

Das Museum ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

• Internet: www.phantechnikum.de

Vanessa Kopp

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