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Wismar Im Zeichen der Stolpersteine
Mecklenburg Wismar Im Zeichen der Stolpersteine
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00:00 24.10.2017
Wismar

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen Stolpersteine in mehr als tausend Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas.

Auch in Wismar sind mehrere dieser Gedenktafeln zu finden. Um das Thema für die Hansestadt zu beleuchten, hält Falk Bersch am Freitag um 9.30 Uhr einen Vortrag im Treff im Lindengarten in der Bauhofstraße 17. Er möchte unter anderem folgende Fragen beantworten: Für wie viele Wismarer Bürger wurden in den vergangenen neun Jahren Stolpersteine verlegt? Welchen Schwierigkeiten begegnete man bei den Recherchen und in der Erinnerungsarbeit? Wie sieht die Zukunft des Projektes in der Hansestadt Wismar aus?

Nach dieser Einführung besteht am Sonnabend, dem 4. November, um 11 Uhr die Möglichkeit, bei einem Stadtrundgang die Stolpersteine der Hansestadt zu besichtigen und gleichzeitig mehr über die NS-Geschichte zu erfahren. Gerd Giese und Falk Bersch werden Biografien einzelner Menschen erläutern, die von den Nationalsozialisten verfolgt worden sind und berichten von Orten, die mit der NS-Zeit in Verbindung stehen. Treff für den Rundgang ist am Fürstenhof.

OZ

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