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Immer mehr Frauen suchen Hilfe vor häuslicher Gewalt

Wismar Immer mehr Frauen suchen Hilfe vor häuslicher Gewalt

Im Jahr 2011 lebten 30 Mütter mit Kindern im Frauenschutzhaus in Wismar, 2015 fast 70 Personen. Betroffene, Angehörige und Freunde nutzen zunehmend auch die ambulante Beratung hier.

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Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen.

Quelle: Maurizio Gambarini/dpa

Wismar. „Die Zahl derer, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, steigt“ sagt Annemarie Rode, pädagogische Leiterin des Frauenschutzhauses in Wismar. Seit die Arbeiterwohlfahrt vor fünf Jahren die Trägerschaft über die Einrichtung übernommen hat, ist deren Auslastung im Jahresdurchschnitt um 30 Prozent gestiegen.

„2011 lebten 30 Frauen und Kinder hier, 2015 waren es fast 70 Personen“, berichtet Annemarie Rode. Insgesamt fanden 118 Frauen und 101 Kinder in den letzten fünf Jahren Zuflucht und Hilfe im Frauenschutzhaus Wismar.

Am Mittwoch, dem 27. April, findet ein kleines Fest mit jetzigen und ehemaligen Bewohnerinnen statt. „Wir feiern die Frauen, die sich Schutz und Hilfe gesucht und den Weg in ein gewaltfreies, selbstbestimmtes Leben geschafft haben“, sagt Annemarie Rode.

Es wurde im Jahr 1992 eröffnet und bietet Hilfe rund um die Uhr (Telefon 03841/283627). In den 24 Jahren suchten hier etwa 1500 Frauen und Kinder Schutz.

Von Werfel, Haike

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2011 lebten 30 Mütter mit Kindern im Awo-Frauenschutzhaus, 2015 fast 70 Personen / Betroffene, Angehörige und Freunde nutzen zunehmend die ambulante Beratung

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