Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Immer mehr Menschen geraten in die roten Zahlen

Wismar/Grevesmühlen Immer mehr Menschen geraten in die roten Zahlen

365 Fälle haben die Schuldnerberatungsstellen des Diakoniewerks in Nordwestmecklenburg im vergangenen Jahr neu aufgenommen. Die Anzahl der Forderungen hat sich verdreifacht.

Voriger Artikel
„Alles rund ums Ei“ in Gägelow
Nächster Artikel
GUTEN TAG, LIEBE LESER

Den Überblick verloren: Vielen Nordwestmecklenburgern wachsen die Schulden über den Kopf.

Quelle: Kristina Schönfeld

Wismar/Grevesmühlen. 2015 haben sich 365 Frauen und Männer in Wismar und Gadebusch erstmals an die Schuldnerberatung des Diakoniewerks gewandt. 181 Ratsuchende wurden in ein dauerhaftes Betreuungsverhältnis während der Insolvenz übernommen. Die Anzahl der Forderungen haben sich von 2013 bis 2015 von 384 auf 993 fast verdreifacht.

Die von den beiden Beratungsstellen erfassten Schulden haben sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt und würden jetzt mehr als 3,5 Millionen Euro betragen (1,78 Millionen Euro waren es 2014). Auffällig ist nach Auskunft der Schuldnerberaterinnen Sylvia Entelmann und Sabrina Bockholdt eine extreme Zunahme bei der Zahl der Gläubiger.

„Typische Gläubiger sind auch nicht mehr das Versandhaus oder der Mobilfunkanbieter“, sagt Sylvia Entelmann. Hauptgläubiger seien mittlerweile vielmehr Banken.

Von Kartheuser, Sylvia

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wismar
Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist