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Wismar Influencer – was?!
Mecklenburg Wismar Influencer – was?!
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00:01 05.02.2018

Was willst Du mal werden? Früher hörte man auf diese Frage Berufsbezeichnungen wie Polizist, Lokführer, Flugbegleiterin oder Büroangestellte. Heutzutage stehen bei jungen Leuten eher Sänger- oder Schauspiel-Karrieren ganz weit oben auf der Wunschliste. Aber es geht noch viel einfacher, schnell reich und berühmt zu werden – nämlich als Influencer. Als ich das Wort zum ersten Mal gehört habe, dachte ich, es geht um Grippe – also um Influenza. Aber was kann man damit schon werden?! Grippe-Fachangestellte? Wohl eher nicht. Influencer kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt Beeinflusser. Und dieser Berufswunsch geht bei jungen Leuten gerade wie eine Rakete durch die Decke. Immerhin kann man Millionen verdienen – allein nur mit Fotos und Videos, die man von sich selber macht und in sozialen Netzwerken teilt. Je mehr Fans man hat, denen diese Schnappschüsse gefallen, desto mehr verdient man mit Werbung: Man hält einfach während des Posierens noch Produkte in die Kamera und kriegt dafür eine Menge Geld. Klingt doch einfach – und man muss anscheinend nicht viel arbeiten. Doch der Beruf hat auch seine Schattenseiten. Als Netzwerk-Sternchen gehört es nämlich dazu, ständig Fremde an seinem Privatleben teilhaben zu lassen und auch Beschimpfungen zu ertragen. So leicht ist es als Influencer, wie in jedem Beruf, also doch nicht.

OZ

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