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Italienische Schüler zum Austausch am Berufsschulzentrum

Wismar Italienische Schüler zum Austausch am Berufsschulzentrum

Beim Volleyball gab es keine Sieger und Verlierer, weil die italienischen und deutschen Jugendlichen in vier gemixten Teams gespielt haben, beim Schulsystem könnte Wismar vorne liegen.

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Italienische und deutsche Schüler mit Sportlehrer Jörn Schiemann (r.) in der Sporthalle. Vier gemixte Mannschaften wurden gebildet, um den Volleyball-Champ zu ermitteln.

Quelle: Heiko Hoffmann

Wismar. Beim Volleyball gab es keine Sieger und Verlierer, weil die italienischen und deutschen Jugendlichen in vier gemixten Teams gespielt haben, beim Schulsystem könnte Wismar vorne liegen. „Unsere Gäste sind besonders an der dualen Ausbildung interessiert“, sagt Dr. Anette Wöhlbier, Lehrerin für Englisch und Russisch am Berufsschulzentrum Nord in Wismar. Zusammen mit ihrer Kollegin Elisabeth Rautenberg, die Französisch unterrichtet, hat sie den einwöchigen Austausch organisiert.

Die 15 Jungen im Alter von 16 bis 18 Jahren und ihre zwei Lehrer sind zum ersten Mal in Wismar. Ob daraus mehr wird? „Das wird sich zeigen, wir würden uns freuen“, sagt Schulleiter Holger Stein.

Gestern stand ein Ausflug nach Hamburg auf dem Programm, in den Tagen davor haben sich die Gäste aus Norditalien die Werft mit ihrer Lehrwerkstatt, Schottel — den Hersteller für Schiffsantriebe — und die Fachräume des Berufsschulzentrums in der Mozartstraße besichtigt.

Bei der dualen Ausbildung in Deutschland übernimmt die Berufsschule den theoretischen Teil, der praktische Teil der Ausbildung wird den Azubis in Betrieben vermittelt. Diese Kopplung gibt es so in Italien nicht, auch wenn es in der theoretischen Ausbildung eine Reihe von technischen Fächern wie Informatik und Mechatronik gibt.

Für die Jugendlichen war vor allem das Zusammenleben spannend. Da die einen kein Deutsch und die anderen kein Italienisch sprechen, war Lehrerin Anette Wöhlbier erfreut, dass Englisch einem Alltagstest unterzogen wurde. Geschlafen haben die Turiner bei Gastfamilien. Ein dickes Dankeschön geht an Frau Scholz aus Hundorf bei Schwerin. Ihr Sohn Wilhelm besucht die 13. Klasse am Fachgymnasium und half bei der Übersetzung. Seine Mutter, eine Italienerin, war bei der Organisation des Austauschprogramms und bei der Übersetzung eine große Hilfe, so Anette Wöhlbier, die ebenso erfreut ist, dass der Verein Arbeit und Leben mit Björn Kluger das Projekt begleitet hat.

Von Heiko Hoffmann

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