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Wismar Ja, auch wir haben Berge
Mecklenburg Wismar Ja, auch wir haben Berge
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00:00 11.12.2017

Wenn wir in Nordwestmecklenburg von Bergen sprechen, bekommt meine Kollegin aus dem Schwarzwald regelmäßig Lachanfälle. In ihren Augen ist selbst unsere höchste Erhebung, der Lünenberg in der Gemeinde Passee, mit seinen 118 Metern Höhe kaum mehr als ein Maulwurfshügel. Klar, wenn in der Heimat fünf Berge stehen, die höher sind als 1400 Meter – der Feldberg ist mit 1493 Meter sogar der höchste Gipfel aller deutschen Mittelgebirge. Doch ich finde, auch unsere, von der Eiszeit geschaffenen „Berge“ haben Respekt verdient. Da sind zum Beispiel der Heideberg (112 Meter hoch) und der Iserberg (100 Meter hoch), beide östlich von Grevesmühlen. Und besonders der Iserberg ist ein beliebter Rodelberg – wenn denn Schnee liegt. Außerdem haben wir in der Gemeinde Glasin noch den 140 Meter hohen Fuchsberg. Nach ihm ist sogar eine Raststätte auf der A 20 benannt. Urlauber, die ihre erste Radtour durch Nordwestmecklenburg gemacht und dann Muskelkater in den Beinen haben, sagen oft verwundert: „Wir wussten gar nicht, dass es hier so bergig ist.“ Warum ich Ihnen das alles erzähle? Na, weil heute weltweit der Tag der Berge ist, ein von der Uno eingeführter Gedenktag.

OZ

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