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Jäger und Landwirte retten Rehkitze vor dem Mähtod

Gressow Jäger und Landwirte retten Rehkitze vor dem Mähtod

Mitglieder vom Hegering Gägelow planen im nächsten Jahr den Einsatz einer Drohne mit Wärmebildkamera

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Dieses einige Tage alte Kitz wurde durch Jagdpächter gerettet. Im Revier in Gressow stand die Mahd der Wiesen an. Fotos (2): Bernd Kolz

Gressow. Mit einer gemeinsamen Aktion haben Jäger und Landwirte einigen Rehen das Leben gerettet. „In unserem Revier in Gressow stand die Mahd der Wiesen an“, so der Prosekener Bernd Kolz, der mit seinem Handy am Donnerstag ein Bild von einem Kitz am Tressower See machte und dazu sagt: „Dieses einige Tage alte Kitz wurde durch uns Jagdpächter gerettet. Wir hoffen, noch weitere Kitze vor dem Mähtod zu verschonen.“

 

OZ-Bild

Die Mähflächen wurden ausgeflaggt, um die Ricken mit den Kitzen zu verscheuchen.

Quelle:

Ein Dank geht an die Landwirte der Milch und Marktfrucht Gressow AG. „Durch sie haben wir rechtzeitig die Information für den Mähtermin bekommen und konnten so handeln. Wir haben die Flächen ausgeflaggt und einige Bereiche mit unseren Hunden abgesucht“, so der Hobbyjäger weiter. Damit räumen die Jagdpächter auch mit dem teilweise verbreiteten Vorurteil auf, dass Jäger nur auf das Schießen von Tieren aus sind. So haben die Mitglieder des Hegerings Gägelow vor Jahren eine Müllsammelaktion ins Leben gerufen. Daraus ist inzwischen eine Aktion geworden, an der sich viele Einwohner der Gemeinde beteiligen.

Bernd Kolz und seine Mitstreiter appellieren in diesen Tagen besonders an Hundehalter, ihre Vierbeiner anzuleinen, denn bei Rehwild ist von Anfang bis Ende Mai die Zeit, in der der Nachwuchs geboren wird.

Neben dem Spannen von Bettlaken, um die Rehe rechtzeitig vor den Mähmaschinen mit einer Schnittbreite von acht bis zwölf Metern zu verscheuchen, plant die Pächtergemeinschaft Gägelow 1 auch den Einsatz einer Drohne. Bernd Kolz: „In diesem Jahr war der Termin zu kurzfristig, aber für das nächste Jahr fassen wir eine Drohne mit Wärmebildkamera ins Auge. In dem Bereich können dann rote Flatterbänder gespannt werden, damit der Landwirt diesen Bereich zum Schutz der Kitze umfährt.“

Heiko Hoffmann

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