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Wismar Jetzt ist die Neustadt dran: Straße wird ab März saniert
Mecklenburg Wismar Jetzt ist die Neustadt dran: Straße wird ab März saniert
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00:00 16.02.2017
Blick in die Neustadt. Die Straße in der Wismarer Altstadt wird in den nächsten Monaten bis August 2018 umgestaltet. Quelle: Fotos: Haike Werfel
Wismar

Die Neustadt, eine weitere Straße in Wismars historischer Altstadt, soll attraktiver werden. Deshalb wird diese wichtige Verbindung vom Hafen ins Zentrum ab Anfang März umgestaltet, heißt es aus der Stadtverwaltung. Voraussichtlich im August nächsten Jahres wird die sanierte Straße wieder durchgängig befahrbar sein. Die Baukosten betragen rund 1,2 Millionen Euro, 500000 Euro davon sind förderfähig.

Vorhandenes Natursteinpflaster soll historischen Charakter bewahren

Erneuert werden die Fahrbahn von der Einmündung der Neustadt in die Breite Straße bis zur Lübschen Straße, die beidseitigen Gehwege und die Hausvorfelder. Um den historischen Straßencharakter zu erhalten, wird das vorhandene Natursteinpflaster wiederverwendet. Zuvor will der städtische Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb den veralteten Mischwasserkanal durch getrennte Regen- und Schmutzwasserkanäle ersetzen.

Diese Erdarbeiten beginnen Anfang März im Bereich Fischerreihe. Hier wird bis zur Einmündung Neustadt eine neue Regenwasserleitung verlegt. Die Arbeiten erfolgen von der Kreuzung Ulmenstraße/Schiffbauerdamm in Richtung Breite Straße. Sie sollen bis Anfang Mai dauern. Für den Verkehr gilt dann eine Einbahnstraßen-Regelung.

Es schließt sich der Teilabschnitt von der Breiten Straße bis zur Einmündung Wollenweberstraße an. Dazu wird die Neustadt für Fahrzeuge voll gesperrt. Die Zufahrt soll über die Lübsche Straße möglich sein. Die Wollenweberstraße bleibt in Richtung Claus-JesupStraße befahrbar, die Speicherstraße wird zur Einbahnstraße in Richtung Breite Straße.

Während des Ausbaus des Einmündungsbereiches wird diese als Sackgasse aus Richtung Claus-Jesup-Straße für die Anwohner befahrbar bleiben. Die Arbeiten sollen bis Mitte September beendet sein.

Danach kann die Neustadt wieder in beide Richtungen befahren werden.

Anschließend geht’s mit dem Abschnitt bis zur Einmündung Heide weiter. Auch hier ist eine Vollsperrung nötig, teilt die Verwaltung mit. Die Arbeiten sind bis Ende April 2018 vorgesehen. Anwohner gelangen über die Lübsche beziehungsweise über die Breite Straße in die Neustadt. Die geänderte Einbahnstraßen-Regelung in der Speicherstraße bleibt bestehen, so kann der Verkehr in Richtung Breite Straße abfließen. Während des Ausbaus des Einmündungsbereiches Heide wird diese als Sackgasse aus Richtung Speicherstraße für die Anwohner befahrbar bleiben.

„Der vierte und letzte Teilbauabschnitt wird voraussichtlich von Anfang Mai bis Mitte August 2018 ausgeführt“, kündigt das Bauamt an. Er erstreckt sich von der Einmündung Heide bis zur Lübschen Straße. Die Bauarbeiten finden wieder unter Vollsperrung statt. Autofahrer gelangen ausschließlich von der Breiten Straße in die Neustadt.

Die Hansestadt bittet die Anwohner, Gewerbetreibenden und alle Autofahrer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen. Für Fußgänger bleibt die Neustadt erreichbar, so auch die Wohnhäuser und Gewerbezugänge, sichert die Stadt zu. Für die Garagen trifft dies allerdings nicht in jeder Bauphase zu. Zudem reduzieren sich die Autostellplätze. Einige werden für die Baustelleneinrichtung benötigt. Den Lieferverkehr sollen die Gewerbebetriebe mit dem Baubetrieb abstimmen. Er will ihnen und den Anwohnern bei fehlender Zufahrtsmöglichkeit bei der Anlieferung von Waren behilflich sein.

Ausbaubreite

Die neue Linienführung der Fahrbahn in der Neustadt orientiert sich weitestgehend an der alten. Der Querschnitt der Straße wird sich aus einer etwa 7,65 Meter breiten Fahrbahn aus Kopfsteinpflaster und beidseitigen Gehwegen zusammensetzen. In den Einmündungsbereichen zur Breiten und zur Lübschen Straße ist die Fahrbahn aufgrund der Bebauung nur etwa fünf Meter breit.

Die Gehwege werden entsprechend der Bebauung etwa 1,50 bis 1,80 m breit mit rotbuntem Bockhorner Klinkerpflaster verlegt.

Haike Werfel

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