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Jobcenter: Bescheide sind künftig verständlicher

Wismar Jobcenter: Bescheide sind künftig verständlicher

Das Jobcenter Nordwestmecklenburg nutzt ab 1. September eine neue Software für das Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Mit „Allegro“ werden künftig Geldleistungen berechnet und Bescheide erstellt.

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Martin Greiner, Geschäftsführer des Jobcenters Nordwestmecklenburg

Quelle: Ina Schwarz

Wismar. Das Jobcenter Nordwestmecklenburg nutzt ab 1. September eine neue Software für das Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Mit „Allegro“ werden künftig Geldleistungen berechnet und Bescheide erstellt. „Allegro“ steht für „Alg II-Leistungsverfahren Grundsicherung Online“. „Mit der Ablösung der bisherigen IT-Anwendung kann nun eine Software genutzt werden, die alle modernen Standards erfüllt und auch den Kundinnen und Kunden des Jobcenters Vorteile bringt: Sie erhalten in Zukunft verständlichere Bescheide!“, sagt Martin Greiner, der Geschäftsführer des Jobcenters. Man könne in den Bescheiden leichter nachvollziehen, wie das Center die Leistungen errechnet hat. „Die bekannten Antragsformulare bleiben unverändert“, so Greiner.

Mit der Einführung von „Allegro“ werden allerdings einmalig neue Nummern für die Bedarfsgemeinschaften vergeben. Das Jobcenter stellt aber sicher, „dass die Bearbeitung weiter in den bekannten Teams verbleibt“, sagt Greiner. Er fügt hinzu: „Es ist ein echter Service für die Menschen, die auf unsere Leistungen angewiesen sind, wenn sie besser verstehen, was wir berechnet haben. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich besser auf das konzentrieren, was wichtig ist — nämlich die Beratung der Kundinnen und Kunden sowie die Berechnung und Zahlung der Leistungen.“

Damit die Einführung von „Allegro“ gut gelingt, werden die Beschäftigten des Centers in der Werkstraße 2 in Wismar zunächst intensiv geschult. Die Kundendaten werden nach und nach auf die neue Software umgestellt und die Leistungen über das neue Programm sukzessive zahlbar gemacht. Der Umstieg auf die neue Software wird erst Mitte 2015 abgeschlossen sein. „Da alle Leistungsfälle manuell neu erfasst werden müssen, bedeutet dies zunächst auch eine erhebliche Mehrbelastung für die Kollegen im Leistungsbereich. Daher kann es in den nächsten Monaten zeitweise zu Verzögerungen in der Bearbeitung der Leistungsangelegenheiten kommen“, so Martin Greiner.

 



OZ

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