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Jugendweihe feierlich begangen

Dorf Mecklenburg Jugendweihe feierlich begangen

77 Gymnasiasten und Regionalschüler in Dorf Mecklenburg in Kreis der Erwachsenen aufgenommen

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Erhalten die Jugendweiheurkunde und Glückwünsche von Landrätin Kerstin Weiss (v. l.): Maritt Peters, Arne Gottschling, Skady Lindner, Nele Krüger und Alia Wetzel.

Quelle: Fotos: Frank Peter Reichelt

Dorf Mecklenburg. Vor der Mehrzweckhalle in Dorf Mecklenburg stehen am Sonnabendvormittag festlich gekleidete Mädchen und Jungen der Kooperativen Gesamtschule „Tisa von der Schulenburg“. Die 77 Achtklässler sind aufgeregt. Wie auch ihre Familien und Freunde. In zwei Veranstaltungen sollen die Schüler den feierlichen Akt der Jugendweihe erleben.

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77 Gymnasiasten und Regionalschüler in Dorf Mecklenburg in Kreis der Erwachsenen aufgenommen

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Zur Musik des „Coburger Marsches“ von Michael Haydn schreiten die Jugendlichen in die Halle. Festrednerin in beiden Feiern ist Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss (SPD): „Ich mache das jetzt seit 20 Jahren. Beim ersten Mal wurde ich von den Jugendlichen angefragt und ich war damals als Rednerin auch sehr aufgeregt. Diese Veranstaltungen sind immer sehr emotional und würdevoll.“

In ihrer Rede geht die Landrätin vor allem auf die neue Situation und die besondere Verantwortung für die junge Generation ein. „Nur wer Frieden in sich hat, kann Frieden in der Welt schaffen. Ihr sorgt dafür, dass die Erde lebenswert bleibt, kein Raubbau an der Natur erfolgt und nicht neue Krisenherde in der Welt entstehen“, sagt Kerstin Weiss den Jugendweiheteilnehmern. Natürlich sind die Jungen und Mädchen froh, wenn die Schule irgendwann vorbei ist. „Aber das Lernen hört nie auf!“, mahnt die Rednerin. Was wohl aus den Jugendlichen werden wird? Kerstin Weiss spricht sie an und mutmaßt, dass Moritz mal als Filmstar in Hollywood auftritt, Max ein Auto mit der Aufschrift „Max und Sanitärtechnik“ fährt und Erik zu denen gehört, die die Welt vom Elend befreien. „All das liegt an euch. Wenn ihr Hilfe braucht, beratet euch mit euren Eltern, ihr seid nicht allein.“

Nacheinander treten die Jungen und Mädchen vor das Publikum und erhalten ihre Jugendweiheurkunde. Tänzerinnen des Showballetts „Charisma“ überreichen Blumen, bevor sie wieder auftreten.

Das Blasorchester Dorf Mecklenburg muss diesmal ohne seinen Dirigenten auskommen. Volkmar Tiede feierte am Vorabend seinen 60. Geburtstag. Die Musiker präsentieren ihren neuen Partydancemix und finden damit Gefallen bei den jungen Leuten wie bei den übrigen Zuhörern. Sie klatschen mit, viele Füße wippen im Takt. Orchestermitglied Sarah Juhnke, die ebenfalls die Jugendweihe erhält, nimmt von ihren Musikfreunden einen extra Blumengruß entgegen.

Die Dankesworte der Jugendlichen sprechen Enya Lischner und Hannah Golz sowie im zweiten Durchgang Erika Gies und Lisa Sawiaczinski. Enya und Hannah hatten im Internet nachgelesen, was die Jugendweihe bedeutet. Ob sie nach der Festveranstaltung allein klarkommen müssen, abends lange draußen bleiben dürfen und ihr Telefonverhalten nicht mehr kontrolliert wird? Das wohl nicht, aber die Zeit zwischen Jugend- und Erwachsenenzeit ist wohl so etwas wie eine Zwischenwelt, in der sie weiter auf ihre Eltern angewiesen sein, hoffen und wissen, dass sie immer für sie da sein werden. Die Rede der Mädchen endet mit lautem Gelächter. Ein gutes Zeichen. Der Tag soll fröhlich sein und die jungen Leute haben allen Grund zum Feiern. Dazu verhilft auch die Coverband RayD.O. — diesmal sogar mit einer Premiere. Sie spielt das Nordwestmecklenburg-Lied „Wo die Seele lächelt“, vorgestellt auf der Grünen Woche in Berlin, erstmals in der Region. Das Lied von Sven Butzke soll produziert werden. Somit wird es die Jugendweiheteilnehmer an diesen schönen Tag erinnern.

Von Frank Peter Reichelt

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