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Junge Ingenieure tüfteln an Windrad & Co.

Wismar Junge Ingenieure tüfteln an Windrad & Co.

Künftige Fachkräfte schon frühzeitig für Technik begeistern / Junior-Ingenieur-Akademie erfolgreich beendet

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Pünktlich fertig vor den Sommerferien – die beiden Windräder der Junior-Ingenieure vom Gerhart-Hauptmann-Gymnasium. Die Windräder bleiben als Modelle im Phantechnikum.

Quelle: Nicole Buchmann

Wismar. . Am Phantechnikum haben Schüler des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums die Junior-Ingenieur-Akademie absolviert. Gestern präsentierten sie ihre Ergebnisse. Fast lautlos rollt ein schwarzes Solarmobil auf pinken Rädern über den grauen Fußboden des Werkstattraums im Phantechnikum. Angetrieben vom Licht eines riesigen Scheinwerfers. Aufgabe gelöst. Vier Semester haben zwei Mädchen und 16 Jungen der zehnten Klassen jeden Donnerstag mit regenerativen Energien zugebracht. In zahlreichen Theoriestunden den Unterschied zwischen Auftriebs- und Widerstandsläufer gelernt, erfahren, warum die meisten Windräder nur drei Flügel haben oder wie das Ding heißt, mit dem sich ein Seil spannen lässt, wie Solarthermie funktioniert oder Fotovoltaik. „Ich hab unglaublich viel für den Alltag mitgenommen“, sagt Julian Schuster. Der 16-Jährige hat allein mehr als 40 Löcher in Metallschienen gebohrt. Damit das Windrad, das seine Gruppe konzipiert, geplant, gezeichnet und am Ende auch gebaut hat, einen ordentlichen Stand hat. Die Flügel aus Wasserrohren, ein Tischbein als Turm, Plastikflaschen als Auftriebskörper für einen solarbetriebenen Katamaran. Sägen, Schweißen, Löten, Bohren – keiner der Schüler hatte zuvor so viel Werkzeug in der Hand.

Mit dem Junior-Ingenieur- Zertifikat kann man sich gut bei einem künftigen Arbeitgeber sehen lassen.“Julian Schuster (16)

Gerade das habe ihm am meisten Spaß gemacht, sagt Julian Schuster. So stelle er sich sein Berufsleben später vor: „Ein Problem, eine Lösung – und dann umsetzen.“ Er denkt darüber nach, Schiffsbetriebstechnik zu studieren.

Davon ist Pia Priewe weit entfernt. Noch weiß sie nicht, was sie nach dem Abitur machen will. Die Junior-Ingenieur-Akademie als Wahlpflichtfach aber war eine bewusste Entscheidung. „Ich mag Mathe, Physik und Chemie. Und was ich alles über regenerative Energie gelernt habe – wenn man wirklich mal selbst ein Haus baut, sollte man daran zurückdenken“, sagt die 16-Jährige.

Erst einmal aber werden Noten verteilt. Von Eins bis Drei ist gestern alles dabei. Und ein Zertifikat „Junior Ingenieur“ gibt’s obendrauf. „Damit kann man sich bei einem künftigen Arbeitgeber doch gut sehen lassen“, sagt Julian.

Ziel der Junior-Ingenieur-Akademie ist es, junge Menschen für Technik zu interessieren. Gemeinsam mit der Hochschule, dem Solarzentrum Wietow und dem Verband für Schweißen sollen so regelmäßig Schüler an Technikberufe herangeführt werden. Ähnliche Projekte sind demnächst auch mit der Ostsee-Schule und der Förderschule geplant.

Nicole Buchmann

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