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Jungen Menschen Alternativen zeigen

Wismar Jungen Menschen Alternativen zeigen

Am 7. und 8. Oktober findet die 21. Berufsinfobörse statt / 70 Aussteller präsentieren sich in der Alten Reithalle Wismar

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Madleen Kleeskorte (16) aus Zickhusen und Leon Meese (16, 2. v. r.) aus Naschendorf am Tischler-Stand vor einem Jahr in der Alten Reithalle am Bürgerpark in Wismar. Praktische Unterstützung geben Justin Schmiedemann (r.) und Tim Dannenberg.

Quelle: Archiv

Wismar. „Eine Region zum Leben und Arbeiten, das ist Nordwestmecklenburg“, betont Landrätin Kerstin Weiss (SPD). „Gerade deshalb ist es so wichtig, den jungen Menschen berufliche Alternativen zu bieten, um sie hier zu halten.“ Ein solider Baustein dafür sei die Berufsinfobörse in Wismar, die in diesem Jahr bereits zum 21. Mal stattfindet. „Die Berufswahl ist ein wichtiger Punkt im Leben eines jungen Menschen und dabei wollen wir unterstützen.“ Mehr als 2000 Besucher werden am 7. und 8. Oktober in der Alten Reithalle erwartet. Rund 70 potenzielle Arbeitgeber werden sich präsentieren, informieren und verschiedene Wege in das Berufsleben aufzeigen.

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Am 7. und 8. Oktober findet die 21. Berufsinfobörse statt / 70 Aussteller präsentieren sich in der Alten Reithalle Wismar

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Organisiert wird die Infomesse vom Arbeitskreis Schule und Wirtschaft Wismar-Nordwestmecklenburg. Unterstützung gibt es von der Hansestadt Wismar, der Agentur für Arbeit, vom Landkreis, Kreisjugendring und von den Schulsozialarbeitern der Arbeiterwohlfahrt Wismar. Für Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) ein tolles Beispiel für regionale Zusammenarbeit. „Am Anfang stand die reine Berufsorientierung noch im Fokus der Messe. Das hat sich mittlerweile verschoben“, beobachtet der Bürgermeister. „Unternehmen sehen die Messe zunehmend auch als Chance für sich, um Kontakte mit den potenziellen Nachwuchskräften zu knüpfen.“ Gab es früher noch mehr Bewerber als Ausbildungsplätze, hat sich das Blatt gewendet. „Ich sehe in unserer Region und besonders in der Stadt Wismar eine super Entwicklung“, sagt Beyer. „Wir haben steigende Bevölkerungszahlen, mehr Geburten und zudem auch wachsende Unternehmen.“ Das könne nicht jede Stadt oder Region von sich sagen.

Der Fokus der diesjährigen Berufsinfobörse liegt auf den sogenannten weißen Berufen. „Damit sind die medizinischen Berufe, also die Pflegeberufe, gemeint“, erklärt Holger Stein, 2. Vorsitzender vom Arbeitskreis Schule und Wirtschaft sowie Leiter vom Berufsschulzentrum Nord. „Gerade in diesem Bereich müssen wir mehr informieren und Jugendliche wie auch Firmen ansprechen“, lautet sein Appell.

„Ich hoffe, dass künftig mehr hiesige Unternehmen in medizinischen Berufen ausbilden werden.“ Denn diese Sparte gehört in Nordwestmecklenburg zum Ausbildungsschlusslicht, wie auch die Gastronomie.

„Das ist gravierend für eine touristische Region wie Mecklenburg-Vorpommern“, betont Guntram Sydow, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit in Westmecklenburg. Er ist sich sicher:

„Eine solide Berufsausbildung ist wichtig. Das ist der erste saubere Baustein für ein erfülltes Leben.“ Die Jugendlichen sollten frühzeitig erkennen, in sich selbst zu investieren. Und dafür biete die Berufsinfomesse eine gute Basis.

Ingesamt 156 Ausbildungsberufe können in Mecklenburg-Vorpommern erlernt werden. „Es ist wichtig zu vermitteln, dass unsere Region toll ist“, sagt Holger Stein. „Auch die Bezahlung hat sich deutlich verbessert, viele Betriebe haben nachgezogen.“

21. Berufsinfobörse

70 Firmen , Institutionen, Bildungsträger, Vereine, Fachschulen und Hochschulen werden sich am 7. und 8. Oktober in der Alten Reithalle in Wismar präsentieren.

Öffnungszeiten Freitag, 7. Oktober, 8 bis 14 Uhr

Sonnabend, 8. Oktober, 10 bis 13 Uhr Bühnenprogramm

Freitag, 9 Uhr: Vorstellung Pflegeberufe

Freitag, 9.30 Uhr: Tipps zur Gestaltung der Bewerbungsmappe

Freitag, 10 Uhr/Sonnabend, 10.30 Uhr: Vorstellung KarriereNavigator

Freitag und Sonnabend, 11 Uhr: Wie optimiere ich meine Chancen durch meine äußere Erscheinung? (Modenschau)

Freitag, 12 Uhr: Ausbildung bei der AOK/Berufsorientierung/Azubi-Gespräch

Vanessa Kopp

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