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Kampagne gegen Komasaufen

Wismar Kampagne gegen Komasaufen

Trinken, bis der Arzt kommt. Laut Bundesstatistik landen jährlich rund 26 000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Nordwestmecklenburg gab es 2011 mit 24 Betroffenen zwar einen Rückgang um 27 Prozent.

Wismar. Im Vergleich zum Jahr 2000 sind es jedoch 55 Prozent mehr. Die Dunkelziffer liegt um einiges höher. „Es zeichnet sich ab, dass die Zahl der Komasäufer auf hohem Niveau bleibt“, sagt Mario Krause von der DAK-Gesundheit Wismar mit Blick auf Zahlen des Statistischen Landesamtes MV.

Im Kampf gegen das „Komasaufen“ setzt die Krankenkasse deshalb ihre Kampagne „bunt statt blau“ fort. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren wird von Gesundheitsministerin Manuela Schwesig (SPD) unterstützt. Kinder und Jugendliche können noch bis zum 31. März ihre kreativen Ideen zu Papier bringen und im DAK-Servicezentrum Wismar in der Großschmiedestraße abgeben. Es gibt Geld- und Sachpreise zu gewinnen.

„Es muss weiter über die Gefahren des Rauschtrinkens aufgeklärt werden“, sagt Mario Krause. „Unsere Kampagne ,bunt statt blau‘ ist erfolgreich und anerkannt, weil dort die Jugendlichen selbst beim Thema Alkohol Farbe bekennen.“

Seit 2010 haben bundesweit 35 500 junge Künstler bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gemalt, davon auch viele Schüler aus Nordwestmecklenburg. „bunt statt blau“ regt junge Menschen an, sich mit den Folgen des Trinkens und anderen Formen der Sucht auseinanderzusetzen.

www.dak-buntstattblau.de

OZ

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