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„Karo Buben“ wollen den Pokal zum dritten Mal in Folge holen

Wismar „Karo Buben“ wollen den Pokal zum dritten Mal in Folge holen

Morgen und übermorgen reizen und stechen Skatspieler aus 23 Mannschaften bei der Endrunde des 42. Deutschen Städtepokals / Wismarer rechnen sich gute Chancen aus

Wismar. Schaffen die Aktiven des 1. Skatclubs „Karo Bube“ Wismar die Sensation? Nach dem Triumph im thüringischen Floh-Seligenthal im Jahr 2014 und der erfolgreichen Titelverteidigung im vergangenen November in Wismar wollen die Kartenspieler aus der Hansestadt wieder die Endrunde des Deutschen Städtepokals gewinnen.

„Wir rechnen fest mit einem Sieg“, sagt Uwe Moldenhauer, Vorsitzender der „Karo Buben“, selbstbewusst. „Den anderen Mannschaften ist klar, dass der Weg aufs Podest nur über uns gehen wird. Manchmal entscheiden Kleinigkeiten. Aber wenn alle ,Karo Buben’ ihre Leistungen abrufen und jeder im Schnitt tausend Punkte erreicht, sind wir zumindest wieder oben mit dabei. Wir sind stark genug, um ganz vorne mitzumischen und hoffen, dass wir es packen und zum dritten Mal in Folge gewinnen!“

Gespielt wird morgen und übermorgen in der Markthalle am Alten Hafen. Für die 42. Pokal-Endrunde – Schirmherr ist Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) – haben sich neben den Wismarern 22 weitere Mannschaften in Vorrunden qualifiziert. Aus Mecklenburg-Vorpommern sind noch Skatspieler aus Waren/Müritz und Güstrow dabei. Die meisten Aktiven kommen aus Nordrhein-Westfalen. Dieses Bundesland ist mit zehn Mannschaften vertreten. Jeweils zwei Teams reisen aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen an. Außerdem wurden Skatfreunde aus Thüringen, Bremen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz angemeldet.

Sie werden morgen kurz vor 12 Uhr feierlich mit Fahnen in die Markthalle marschieren. Nach dem Wettkampfeid, den Erik Hahn von den „Karo Buben“ vorträgt, und der Nationalhymne, gesungen von Vivian Marnitz, beginnt das zweitägige Stechen und Reizen. Auch in diesem Jahr sind wieder starke Gruppen am Start, etwa Skatspieler aus Bad Oeynhausen, die im vergangenen Jahr in fünf Serien 40689 Punkte und damit nur 1566 Zähler weniger als die Wismarer geholt hatten. Auch die Dieburger sieht Uwe Moldenhauer auf einem der vorderen Plätze. Dieses Mal schafften es mehrere neue Mannschaften in die Endrunde. Einige Top-Teams konnten sich dafür nicht qualifizieren.

Der Sieger soll am Sonntag gegen 14 Uhr feststehen. „Der dritte Pokal ist dann bei der Sparkasse zu sehen“, blickt Moldenhauer optimistisch in die Zukunft. Die beiden anderen Pokale – jeweils das Brandenburger Tor im Kleinformat – sollen im Wismarer Rathaus stehen.

Die „Karo Buben“, die erste Mannschaft spielt in der ersten Bundesliga, versprechen ein faires Turnier. Und sie wollen gute und sympathische Gastgeber sein. „Wir zeigen den Gästen gerne unsere schöne Hansestadt, in der sich in den vergangenen Jahren so viel getan hat“, sagt der Clubchef.

„Die Skatfreunde aus Wismar hatten es 2015 erneut geschafft, sich in die Siegeranalen der Deutschen-Städtepokal-Geschichte einzuschreiben. Sie gehören damit zu den Großen im deutschen Skat. Der Städtepokal-Wettbewerb ist einer der schönsten, aber auch einer der schwierigsten Titel, die man erspielen kann“, betont Peter Tripmaker, Präsident des Deutschen Skatverbandes.

Norbert Wiaterek

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