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Katzenplage in Rohlstorf

Rohlstorf Katzenplage in Rohlstorf

Tiere sollen im Heim versorgt werden.

Rohlstorf. Bärbel Hansen aus Rohlstorf hat sich der verwildeten Katzen angenommen, die durch Rohlstorf streunen. In der Einwohnerfragestunde der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter von Hornstorf erkundigte sie sich, ob die Gemeinde im Blick hat, dass sich die Tiere unkontrolliert vermehren. „Ich bin bereit, die Katzen mit Hilfe von Fangfallen einzufangen, um sie sterilisieren zu lassen“, erklärte sie. Das habe sie in der Vergangenheit in einem Fall bereits getan — und anschließend eine hohe Tierarztrechnung zahlen müssen. Im Rohlstorfer Terrain seien „mindestens vier“ wildlebende Katzen unterwegs, „zwei haben den Winter nicht überlebt“.

Bürgermeister Thomas Grille (Wählergemeinschaft) verwies auf den Vertrag der Gemeinde mit dem Tierheim in Dorf Mecklenburg, das somit in der Pflicht sei. Grille, der zugleich Tierarzt ist, gab zu bedenken: „Wenn man herrenlose Tiere füttert, verlieren sie den Status der Herrenlosigkeit.“ Dann würden sie den Wohltäter immer wieder aufsuchen.

„Wenn wir der Sache nicht Herr werden, steigt die Population. Dann wird das Problem größer“, bestätigte er. Viele wären durchaus noch bereit, die Tiere zu füttern, scheuten aber die tiermedizinischen Kosten. „Aber dafür haben wir das Tierheim“, fügte er hinzu. Die Katzen müssten eingefangen und zur medizinischen Versorgung nach Dorf Mecklenburg transportiert werden. „Dort können sie zwei, drei Tage bleiben, müssen dann aber wieder abgeholt werden, denn das Tierheim kann sie nicht behalten“, so Grille. Sie sollten dann wieder dort ausgesetzt werden, wo sie gefangen worden seien. So sei das Problem zunächst anzugehen. „Wir haben einen Stamm von zehn bis zwölf Katzen, die von Tierfreunden gefüttert werden“, stellte er fest. „Ich denke, damit können wir leben.“

Ulrike Oehlers

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