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Wismar Keramiker öffnen ihre Werkstätten
Mecklenburg Wismar Keramiker öffnen ihre Werkstätten
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00:00 07.03.2013
Viola Kr�ger zeigt den Besuchern in ihrer Kunstschule in Wismar, wie sie die Ostereier mithilfe von Wachs so bunt bekommt. Quelle: Vanessa Kopp
Wismar

So vielfältig wie das Handwerk sind auch die Angebote:

Die Gäste können nicht nur den Keramikern über die Schulter gucken, sondern sich auch selbst an der Töpferscheibe versuchen, die Technik des Rakubrands erklären lassen oder Keramik bemalen.

„91 offene Töpfereien allein in Mecklenburg-Vorpommern, damit sind wir bundesweit Spitzenreiter“, sagt Christiane Gregorowius aus Dambeck, die die Veranstaltung für MV organisiert und ihre Töpferei ebenfalls öffnet. „Schön finde ich, dass bei dieser Aktion nicht der Verkauf im Vordergrund steht“, sagt die Börzower Keramikerin und Objektkünstlerin Antje Rabe (40). Auch sie lädt am kommenden Wochenende in ihre Werkstatt ein. Es gehe ihr vor allem darum, sich als Keramikerin vorzustellen und den Menschen einen Zugang zur Kunst zu ermöglichen. Der Tag biete jedem die Gelegenheit, über die Werke ins Gespräch zu kommen, sich für Kunst sensibilisieren und von ihr berühren zu lassen. Antje Rabe arbeitet mit zwei Techniken: „Raku ist ein sehr archaischer Brand, das Ergebnis sehr erdig, während Porzellan sehr fein, hell, klingend und edel ist.“ Damit ihre Gäste sich wohlfühlen, hat Antje Rabe eine Tortenkünstlerin eingeladen, die die Gäste mit besonderen Kreationen überraschen will.

In Wismar öffnet Viola Kröger die Türen ihrer Kunstschule. „Meine Werkstatt ist derzeit geschlossen und mein Hauptaugenmerk liegt auf der Schule“, sagt die Künstlerin. „Dennoch lade ich die Besucher gerne zu mir ein.“ Seit 1999 betreibt Viola Kröger die Kunstschule in der Großschmiedestraße. „Derzeit färbe ich passend zu Ostern Eier.“ Die zerbrechlichen Schalen werden zu bunten Kunstwerken.

„Dafür nutze ich die Wachsreservetechnik“, erklärt Viola Kröger. „Schritt für Schritt werden die verschiedenen Farben aufgemalt, die Muster gestalte ich mit dem Wachs.“ Die Besucher können der Künstlerin am Wochenende bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. „Für ein Ei brauche ich mehrere Stunden“, sagt Viola Kröger. „Aber wer Zeit hat, kann sich gerne an einem eigenen Kunstwerk versuchen.“

Auch Keramikerin Angelika Hukal, die in Everstorf am 8. März ihre Ausstellung eröffnet, macht wieder beim Tag der offenen Töpferei mit. Sie hat Skulpturen zum Thema „Von der Geburt bis zum Tod“ aus Keramik, teilweise auch mit der japanischen Raku-Technik, gebrannt, wird sie an diesem Wochenende ausstellen und für Fragen der Besucher zur Verfügung stehen. „Alle diese Arbeiten habe ich noch nie zuvor gezeigt“, betont die 61-Jährige, die seit 16 Jahren regelmäßig zu verschiedenen Ausstellungen in Everstorf einlädt. Ihre Ausstellung, die sie bereits am Freitag eröffnet und die bis zum 5. Mai besucht werden kann, ist mit einem Fotoprojekt, Collagen sowie Acrylmalerei dem Thema „Vergänglichkeit“ gewidmet.

Informationen zu allen Werkstätten und den Angeboten unter

www.tag-der-offenen-toepferei.de

Melina Ulbrich und Vanessa Kopp

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