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Kinder-Uni: Woher kommt das Wasser?

Wismar Kinder-Uni: Woher kommt das Wasser?

„Wasser findet ihr zum Beispiel in den Wolken, Flüssen und Seen. Klaus Deistung, Dozent Kinder-Uni

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Dozent Klaus Deistung erklärt den jungen Studentinnen Thyra Dargel (l.) und Leonie Kulow, welcher Teil der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt ist. FOTOS: MANUELA WILK

Wismar. Wasser ist ein lebenswichtiger Stoff, den auch die Studenten der Wismarer Kinder-Uni gut kennen. Doch woher stammt das kühle Nass auf unserem Planeten? Dieser Frage ging Dozent Klaus Deistung gestern bei der Vorlesung nach.

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„Wasser findet ihr zum Beispiel in den Wolken, Flüssen und Seen. Klaus Deistung, Dozent Kinder-Uni

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Dabei konzentrierte sich der Autor und Diplom-Ingenieur auf verschiedene wissenschaftliche Ansätze. „Doch zuerst müssen wir einen Blick auf das Sonnensystem werfen, damit ihr seht, wo wir uns befinden“, sagte er und zeigte an einem Modell die Laufbahnen der Planeten. „Hier haben wir die Erde.“

Damit sich die Acht- bis Zwölfjährigen auch vorstellen konnten, wie viel Wasser es auf der Erde gibt, hatte Deistung einen Globus dabei. „Alles, was blau ist, ist Wasser. Seht ihr das?“, fragte er in die Runde.

Mehr als 100 junge Studenten waren gestern beim Vortrag dabei. Unter ihnen auch Leonie Kulow und Thyra Dargel aus Wismar. „Dann ist ja mehr als die Hälfte mit Wasser bedeckt“, staunte die elfjährige Thyra. „Ja genau“, lobte Deistung seine Studentin. Die Mädchen aus der ersten Reihe kommen regelmäßig zu den Vorlesungen der Kinder-Uni.

„Und das Wasser findet ihr zum Beispiel auch in Wolken, Flüssen und Seen“, sagte der 75-Jährige und projizierte entsprechende Bilder an die Wand. Deistung erzählte von „normalem“ Wasser – also dem Trinkwasser – sowie von schwerem Wasser, das in Atomkraftwerken eingesetzt werde.

Bis dahin schienen die Kinder ihm folgen zu können. Doch jetzt wurde er komplexer. „Es gibt verschiedene Theorien darüber, wie das ganze Wasser auf die Erde kam. Unser Planet soll einmal öde, trocken und heiß gewesen sein.“

Einige Forscher gingen davon aus, dass Kometen aus dem Sonnensystem das Wasser mitgebracht hätten. Eine andere Vermutung sei, dass ein Asteroidengürtel dafür verantwortlich sei. „Doch dann müsste es auch auf anderen Planeten, die in der Reichweite der Asteroiden waren, Wasser geben. Aber das ist nicht so“, sagte Deistung. Was also könnten die Studenten tun, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen?

„Wenn die Theorie nicht zu den Daten passt, muss man sie ändern“, sagte Deistung. Bei den Forschern der Vorzeit finde sich eine passende Theorie. Deistung erklärte: Schon auf großen Steintafeln stehe geschrieben, dass es eine Schneegrenze im Sonnensystem gegeben habe und einen Planeten namens Tiamat – auf dem gab es schon Wasser. Ein „Planet X“ drang ins Sonnensystem ein. Einer seiner Monde prallte auf Tiamat. Der zerbarst und die Erde entstand. „Das heißt, dass das Wasser schon immer auf der Erde – als Teil von Tiamat – gewesen ist“, schloss Deistung. Er forderte seine Studenten auf, etablierte Theorien immer zu hinterfragen.

Dies war die letzte Vorlesung der Kinder-Uni für 2016. Am 27. Januar geht das Semester weiter.

Nächste Vorlesung

Die Kinder-Uni ist ein Projekt der der Hochschule Wismar, bei dem die OSTSEE-ZEITUNG ein Partner ist. Die Vorlesungen richten sich an Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zu den jungen Studenten gehören will, muss sich im Internet auf der Seite der Hochschule anmelden:

www.hs-wismar.de/kinderuni

Die nächste Vorlesung an der Hochschule hält am 27. Januar Professor Carolin Retzlaff-Fürst von der Universität Rostock. Sie erklärt den Kinder-

Uni-Studenten die Sprache der Tiere.

Manuela Wilk

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