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Wismar Kinder wetteifern bei Bummi-Olympiade
Mecklenburg Wismar Kinder wetteifern bei Bummi-Olympiade
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17:31 16.05.2018
Beim 30-Meter-Sprint legte sich auch „Bummi“ als „Schirmherr“ ins Zeug. Doch die Kinder waren schneller und kamen vor ihm ins Ziel. Quelle: Haike Werfel
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Wismar

Was für ein Gewimmel im Kurt-Bürger-Stadion! Hunderte Kinder wetteiferten beim 30-MeterSprint, im Weitsprung und Ballwurf. Am Mittwoch und am Dienstag veranstaltete der Kreissportbund die traditionelle Bummi-Olympiade. 16 Kindertagesstätten aus Wismar sowie aus Proseken und von der Insel Poel folgten der Einladung. Insgesamt 487 Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis sieben Jahren gingen an den Start.

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487 Kinder aus 16 Tagesstätten wetteiferten am Dienstag und Mittwoch im 30-Meter-Lauf, Ballwurf und Weitsprung. Sportliche Talente erreichten gute Ergebnisse.

„Bummi“ feuert Kinder an

Dem olympischen Gedanken „Höher, schneller, weiter“ folgend, gaben sich die Steppkes große Mühe. Angefeuert wurden sie wie immer vom „Schirmherrn“ des Sportfestes, dem Teddybär „Bummi“. Bei strahlendem Sonnenschein schwitzten am Dienstag Florian Dieste und Jan-Philipp Kniephoff am Mittwoch im Fellkostüm. Dennoch ließ es „Bummi“ sich nicht nehmen, auch mal mit den Kindern um die Wette zu laufen. Die beiden Gymnasiasten und weitere Abiturienten von der Großen Stadtschule in Wismar stellten sich als Helfer und Kampfrichter zur Verfügung. Ihre „Gage“ wollen sie für die Abi-Feier nutzen.

Dabei sein ist alles!

Beim Weitsprung drückte „Bummi“ dem sportlichen Nachwuchs die Daumen. Zwar fiel es manchem Kind schwer, den Absprungbalken zu treffen. Macht nichts! Dann lief es eben durch. Dabei sein ist alles. Vom Sprint wusste Helfer Uwe Thom eine Anekdote zu erzählen. Er stoppte die Zeit. „Wir empfehlen den Kindern, die Basecaps abzusetzen. Macht aber nicht jeder und verliert dann sein Kappi. Statt weiterzulaufen, bleibt er erstmal stehen und setzt es wieder auf.“Auch der Ballweitwurf hatte für einige Kinder seine Tücken. Helferin Martina Fischer erklärte den Steppkes die richtige Wurftechnik. Wenn’s gar nicht klappen wollte, warf sie kurzerhand gemeinsam mit dem Kind den Ball.

Im Vorschulsport vorbereitet

Die drei Leichtathletik-Disziplinen kennen die Mädchen und Jungen aus dem Vorschulsport. „Es sind die, die sie auch in der ersten Klasse im Sportunterricht üben werden“, sagt Kerstin Groth, Geschäftsführerin des Kreissportbundes. Mit Christel Wegner von der Sportjugend hat sie festgestellt, dass in den 1990er-Jahren bessere Ergebnisse erzielt wurden. „Wir merken schon, welche Einrichtung sich auf die Bummi-Olympiade vorbereitet oder in welcher die Kinder regelmäßig Sport treiben.“

Goldmedaille für jedes Kind

Zum Abschluss freute sich jedes Kind über eine Urkunde und die Bummi-Goldmedaille. Was ihr besonders Spaß gemacht hat? Ivana überlegt eine Weile. Dann antwortet die Sechsjährige: „Alles hat Spaß gemacht.“ Die besten Ergebnisse erzielten: Florens Joost mit 16,18 Metern im Ballwurf. Oskar Rathsack und Simon Baumgart sprangen mit 2,65 Metern am weitesten und Finley Boldt war mit 5,96 Sekunden der Schnellste über 30 Meter. Bei den Mädchen erwies sich Kim Pauline Kaekenmeister in Top-Form. Sie warf mit 16,50 Meter am weitesten und lief am schnellsten (6 sec.) Olga Omfrienko war die Beste im Weitsprung (2,50 m). Durch solche Veranstaltungen wie die Bummi-Olympiade können sportliche Talente aufgespürt und zielgerichteter gefördert werden, sind sich die Fachleute einig. Kerstin Groth dankte allen Helfern und Ehrenamtlichen aus den Sportvereinen für ihren Einsatz sowie den Sponsoren für die Untersützung.

Haike Werfel

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