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Wismar Kino mit Kuscheltier und Decke
Mecklenburg Wismar Kino mit Kuscheltier und Decke
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00:00 11.12.2017
Kuscheln und Kino gucken: Bei der 9. Kinderfilmnacht im Filmbüro war das am Freitagabend besonders schön. Quelle: Foto: Nicole Hollatz
Wismar

Filme gucken mit einer Gemütlichkeit wie zu Hause auf der Couch – nur mit der riesigen Kino-Leinwand und noch vielen anderen Gästen. Das erlebten gut 120

Besucher am Freitagabend bei der 9. Kinderfilmnacht im Wismarer Filmbüro. Einen ganzen langen Kino-Abend konnten die Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern erleben, zahlreiche Kurzfilme wurden gezeigt. Viele Kurzfilme hatten Kinder und Jugendliche selbst gemacht, beispielsweise im Rahmen der Medienaktivtage im Filmbüro.

Mit Kuscheltieren, Kissen und Decken machten die kleinen und großen Kinofans es sich im Saal gemütlich. Wo sonst Stühle stehen, entstand eine riesige Liegewiese. Auch der Weihnachtsmann war zu Gast, ließ sich mit den Lütten fotografieren und schenkte den Kindern Süßes sowie die gleich ausgedruckten Fotos. Und Minikekstorten hatte er für die Gäste mitgebracht!

Die Besucher konnten sich in den Kino-Pausen an der Technik ausprobieren, beispielsweise einen Stop-Motion-Film mit Lego drehen. Ein Foto machen, das Lego minimal bewegen. Und das nächste Foto. Was für ein Aufwand, bis ein paar Sekunden Film entstanden sind. „Unglaublich“, kommentierte Karla Hoch. Die Zehnjährige war fast eine der wichtigsten Menschen beim Kinderfilmfest. Sie wurde dank fachkundiger Hilfe von Techniker Ole Borgwardt und mit ihrer Freundin Alma Mira Cremer an ihrer Seite zur Filmvorführerin. Hoch über den Köpfen der Kinderfilmnachtgäste sorgte sie (mit) dafür, dass die Filme auch richtig gezeigt wurden. Den Preis hatte sie sich als Gewinnerin beim Kinderschwedenfest im Sommer ausgesucht und war begeistert. Besonders von den beiden gezeigten alten Filmen aus der Sammlung von Filmbüromitarbeiter Thomas Gehnich. Der Film „Rübezahl und der Botengänger“ wurde 1981 produziert. „Der Film ist 25 Minuten lang, pro Sekunde braucht man 24 Einzelbilder, damit es nicht ruckelt. Aus wie vielen Bildern besteht der Film?“, fragte er seine beiden Nachwuchsfilmvorführerinnen. Wir lösen auf: 36000 Bilder – bei jedem mussten kleine Details in der Szenerie verändert werden. Was für ein Aufwand!

Ähnlich aufwendig muss auch die Herstellung des Hauptfilms gewesen sein. Als Überraschungsfilm sorgte „Paddington“ für viel Gelächter und Spannung rund um den tollpatschigen (und natürlich animierten) Bären.

Nicole Hollatz

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