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Wismar Kita-Gebühren in Hornstorf sinken
Mecklenburg Wismar Kita-Gebühren in Hornstorf sinken
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00:00 01.10.2016

Erfreuliche Nachrichten für Eltern, deren Kinder das „Spatzenhaus“ im Hornstorfer Ortsteil Rohlstorf besuchen: Sie müssen ab 1. Januar 2017 für Krippen- und Kita-Platz weniger zahlen. Das ist das Ergebnis nach den Gesprächen, die Bürgermeister Andreas Treumann mit der Kreisverwaltung geführt hat. Der Grund: Land und Kreis erhöhen ihren finanziellen Anteil.

Am höchsten ist die Einsparung für Eltern, deren Kinder einen Ganztagsplatz in der Krippe haben. Er kostet rund 1011 Euro im Monat. Kreis und Land haben ihren Anteil auf insgesamt 272 Euro aufgestockt. Den Rest teilen sich Gemeinde und Eltern jeweils zur Hälfte. „Das macht etwa 370 Euro gegenüber 390 Euro, die Eltern und Gemeinde vorher tragen mussten“, erklärte Andreas Treumann.

Immerhin seien das ungefähr 20 Euro weniger.

Für die Eltern wird es durch die 100 Euro Elternentlastung, die das Land für unter Dreijährige zahlt, sogar noch günstiger. Sie zahlen unterm Strich für den Ganztagsplatz in der Krippe noch 272,22 Euro im Monat. „Und wenn dann noch Sozialministerin Birgit Hesse ihr Versprechen von den zusätzlichen 50 Euro pro Monat hält, kommen wir in Hornstorf für Eltern auf den schönen Beitrag von 222,22 Euro“, rechnete der Bürgermeister vor.

Auch die Betreuung im Kindergarten wird für die Eltern billiger. Derzeit zahlen sie für den Ganztagsplatz monatlich 190,10 Euro. Im nächsten Jahr sinkt der Beitrag auf 179,17 Euro.

Die Beiträge für die Teilzeit- und Halbtagsplätze in Krippe und Kita werden anteilig ebenfalls sinken. An den Verpflegungskosten von 4,05 Euro ändere sich nichts, erklärte Andreas Treumann.

Der Hornstorfer Bürgermeister bezeichnete die höhere Beteiligung von Land und Kreis an den Kosten für Kindertagesstätten zwar als „gutes Ergebnis“. Gleichzeitig kritisierte er aber: „Wenn man sieht, dass der Ganztagskrippenplatz mehr als 1000 Euro kostet, Land und Kreis sich mit 272 Euro daran beteiligen, kann ich nur sagen: Eine Drittelfinanzierung, wie sie geplant war, ist das nicht mehr.“

Sylvia Kartheuser

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