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Klagen über den Wismarer Busverkehr

Wismar Klagen über den Wismarer Busverkehr

Passagiere bemängeln lange Fahrtzeiten und schlechte Anbindung in Umlandgemeinden

Wismar. Gähnende Leere in dieser Woche bei einer Veranstaltung im Konferenzraum des Technologie- und Gewerbezentrums.

Das Thema: der öffentliche Nahverkehr in der Hansestadt Wismar. „Das ist das beste Beispiel dafür, dass man in Wismar abends nirgendwo mehr hin oder besser – zurückkommt“, schimpft eine Frau, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will. Sie aber kennt die Namen fast aller, die bei Nahbus und beim Landkreis mit dem Busverkehr befasst sind.

Die Wismarerin wohnt im „Ostseeblick“, fühlt sich abgeschnitten und suchte etliche Male das Gespräch mit Nahbus. Allein für diese Veranstaltung wäre für sie nur ein Bus infrage gekommen, der viel zu früh am Hafen eingetroffen wäre. „Und zurück wäre ich gar nicht mehr gekommen – deshalb hat mich mein Mann gefahren.“

Die Probleme der sechs, die sich im Konferenzraum eingefunden haben, ähneln sich. Zu lange Fahrtzeiten innerhalb der Stadt sind ein Problem. Gleiches gilt für zu knappe Umstiegsmöglichkeiten zwischen den Linien, zu wenige Anbindungen in die Umlandgemeinden.

Tino Waldraff – im Landkreis zuständig für die Entwicklung des Nahverkehrs – nickt. „Wir arbeiten im Moment daran, den Nahverkehr in Wismar nachhaltig zu verbessern.“ Dabei würden auch die Umlandgemeinden berücksichtigt, sagte Waldraff. Zudem sollen in zwei Jahren die ersten Echtzeitanzeigen an Wismars Haltestellen installiert werden, kündigte er an. Auch über einen Verkehrsverbund Westmecklenburg werde bereits diskutiert. In dem könnten Fahrgäste dann mit einem Ticket alle Anbindungen innerhalb Westmecklenburgs nutzen.te

OZ

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