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Klasse sechs und dann?

Wismar Klasse sechs und dann?

Die OZ stellt alle weiterführenden freien und staatlichen Schulen in und um Wismar vor

Wismar. Die Qual der Wahl: Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Welche Kriterien sind für die Entscheidung wichtig? Welche Fremdsprachen stehen auf dem Lehrplan? Wie geht die Schule mit neuen Medien um? Und bekommt mein Kind ein anständiges Mittagessen? Die OSTSEE-ZEITUNG bietet einen Überblick über die Schulangebote in Wismar und Umgebung. In der neuen Serie OZ-Schulnavigator finden Eltern in dem kommenden Tagen ausführliche Berichte über die weiterführenden Schulen in der Region.

Besonderheiten finden sich an jeder Schule. So punktet die Regionalschule „Bertolt Brecht“ in Wismar unter anderem mit ihrer Modernität. 2013 wurde das Schulgebäude saniert, in der iPad- Klasse heißt es tippen und wischen statt mit Kreide oder Füller zu schreiben. „Seit 2006 haben wir außerdem eine integrative Hochbegabtenklasse an der Schule“, erzählt Schulleiterin Sylvia Upahl.

Tablets sind auch ein Thema an der Großen Stadtschule in Wismar. „Wir haben gerade ein großes Medienkonzept beschlossen“, erzählt Klaus-Dieter Sass, Leiter der anerkannten Unesco-Projektschule im Herzen der Altstadt. „Im August 2018 sollen die neuen siebten Klassen mit Tablets ausgestattet werden, 2023 hat dann jeder Schüler an unserer Schule ein Gerät.“

Eine Tablet-Klasse möchte auch Astrid Paschen, Leiterin des Gymnasiums „Am Sonnenkamp“, einführen. Schon jetzt werden an der Schule in Neukloster Schüler zu sogenannten Medienscouts ausgebildet, um ihre Mitschüler im richtigen Umgang mit den Medien zu beraten. Astrid Paschen und ihren Kollegen ist es besonders wichtig, dass ihre Schützlinge lernen, selbstständig zu arbeiten. „Wir wollen die Stärken, die Persönlichkeiten und die Talente unserer Schüler fördern“, sagt die Leiterin der Europaschule.

Auf die persönliche Förderung legt auch die Evangelische Schule Robert Lansemann in Wismar ihren Schwerpunkt. „Wir wollen das Individuelle des einzelnen Kindes fördern und es gleichzeitig stärken in der christlichen Gemeinschaft“, erklärt Schulleiterin Steffi Wolf. Die staatlich anerkannte Grundschule mit Orientierungsstufe in freier Trägerschaft ist begehrt, die Anmelde- und Warteliste lang.

Unterrichtet wird nach der Montessoripädagogik, es gibt also keine Zensuren, sondern eine schriftliche Bewertung der Leistung.

Jede Schule setzt ihren Schwerpunkt anders. So richtet sich am Wismarer Gerhart-Hauptmann- Gymnasium der Fokus auf die Naturwissenschaften. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, stehen in der naturwissenschaftlich orientierten Klasse auf dem Lehrplan – kombiniert mit sehr viel Praxis.

Die Regionale Schule in Bad Kleinen punktet mit ihrem „Berufswahlsiegel“ für vorbildliche Berufsorientierung. „Wir haben eine Berufsbegleiterin an der Schule und sehr fähige Lehrer für das Fach Arbeiten, Wirtschaft und Technik“, erklärt Schulleiterin Ute Vandreier. So sollen die Schüler optimal auf die Zeit nach dem Schulabschluss vorbereitet werden.

Berufsvorbereitung ist auch ein Schwerpunktthema in der Integrierten Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar. Die Ganztagsschule trägt seit drei Jahren den Titel „Starke Schule“ und gehört damit deutschlandweit zu den besten Schulen, die zur Ausbildungsreife führen. „Das Konzept wurde zusammen mit der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft erarbeitet und wird stets weiterentwickelt“, erklärt Schulleiterin Anka-Sybille Obermeier.

Auch die Schüler der Regionalen Schule in Neukloster werden an ihrer Schule besonders auf das Leben nach dem Schulabschluss vorbereitet. Berufserfahrung wird im Fach „Produktives Lernen“ mit den Unterrichtsstunden eng verknüpft. „Wir wollen damit auch Schülern, die es nicht so leicht haben, die Berufsreife oder Mittlere Reife ermöglichen“, erklärt Schulleiter Roland Polzin. Das Schuljahr an seiner Schule teilt sich in Trimester. In jedem Abschnitt besuchen die Schüler einen anderen Betrieb und arbeiten dort drei Tage pro Woche. Derzeit nehmen knapp 20 Schüler in Neukloster dieses Angebot wahr.

Insgesamt 13 Schulen wird die OSTSEE-ZEITUNG in den kommenden Tagen im Wismarer Lokalteil vorstellen. Sämtliche Daten werden demnächst auch online im OZ-Schulnavigator eingepflegt. Das passiert landesweit. Das Ziel: Der Schulnavigator ist sowohl Ratgeber für Familien, die eine Schule suchen als auch Plattform für Schulen, Schüler, Eltern und Lehrer, um sich und ihre tägliche Arbeit darzustellen.

Vanessa Kopp

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