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Kleine Könige bringen Segen ins Wismarer Rathaus

Wismar Kleine Könige bringen Segen ins Wismarer Rathaus

Sternsinger aus der St.-Laurentius-Gemeinde sammeln Geld für Kinder in Kenia

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Die Sternsinger aus der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius in Wismar mit Bürgermeister Thomas Beyer, Stadtsprecher Marco Trunk, Senator Michael Berkhahn, Heike Bansemer und Tilo Gundlack (hi., v. l.), Präsident der Bürgerschaft, im Rathaus der Hansestadt. FOTOS (5): NORBERT WIATEREK

Wismar. Mimi (8) zupfte noch etwas an ihrem langen Umhang, Roman (12) rückte seine goldene Krone zurecht und Nina (11) warf einen letzten Blick in das Liederheft.

OZ-Bild

Sternsinger aus der St.-Laurentius-Gemeinde sammeln Geld für Kinder in Kenia

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Dann öffnete sich wieder die große Tür zum Büro von Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) für die Sternsinger. 15 Mädchen und Jungen aus der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius Wismar brachten gestern Nachmittag, als Heilige Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet, den Sternsinger-Segen ins Rathaus der Hansestadt.

Natürlich gehörten zum Besuch auch wieder Lieder wie „Gloria, öffnet die Türen weit“ und „Wir kommen daher“, die Pfarrer Peter Schwientek mit Gitarrenspiel begleitete. Die Kinder, die in bunte, glitzernde Gewänder gehüllt waren und Kronen und Turbane auf den Köpfen trugen, erklärten, warum sie als Sternsinger ins Rathaus gekommen waren: Unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“ sammelten sie Geld für Gleichaltrige in Ostafrika. Die Spenden sollen für den Bau von Brunnen, für neue Kindergärten und Schulen, aber auch für Projekte verwendet werden, die helfen, dass Volksgruppen friedlich miteinander leben. Gerne steckten Thomas Beyer, seine Stellvertreter Michael Berkhahn (CDU) und Heike Bansemer, Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack (SPD), Stadtsprecher Marco Trunk und weitere Rathaus-Mitarbeiter Scheine und Münzen in die Dose. Wichtig war auch der Segensspruch, den Marek (8), der stolz einen großen Stern in der Hand hielt, Nora (11), Marvin (10) und Roman (12) aufsagten. Anschließend schrieb Martha (10) mit Kreide „20*C+M+B+17“ (die Zahlen stehen für das aktuelle Jahr, die Buchstaben für „Christus mansionem benedicat“, übersetzt „Christus segne dieses Haus“) auf die Bürotür des Bürgermeisters. Als Dank gab es Süßigkeiten und kleine Vögel aus Ton.

Bereits am Sonnabend und Sonntag hatten die Sternsinger viel zu tun. Wie Gemeindereferentin Monika Schulz berichtete, besuchten viele kleine Könige etwa 120 Wohnungen und Häuser in Wismar und der Umgebung, spendeten auch dort den Segen und sammelten Geld. In Neukloster waren weitere Sternsinger am Sonntag unterwegs. Auch in mehreren Geschäften der Wismarer Innenstadt, in der Evangelischen Schule „Robert Lansemann“, im Malteserstift St. Elisabeth am Wismarer Käferweg und im benachbarten Betreuten Wohnen, im Seniorenheim an der Lübschen Burg und bei der Frauenhilfe der Heiligen-Geist-Gemeinde in Wismar waren die Könige wieder zu Gast.

Jährlich unterstützen die Sternsinger etwa 1600 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in mehr als 100 Ländern. 2016 sammelten sie dafür 46,2 Millionen Euro. Im Erzbistum Hamburg, zu dem auch Mecklenburg gehört, waren es 466000 Euro. Träger der Aktion sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

Klimawandel ist Thema

Etwa 3000 Sternsinger aus katholischen Kirchengemeinden ziehen in den ersten Januar-Tagen als „Heilige Drei Könige“ verkleidet durch Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg. Sie schreiben den Segenswunsch „20*C+M+B+17“ mit Kreide an Türen und bitten um Spenden für die Kinder in armen Ländern. Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, muss sich vorher in den Kirchengemeinden anmelden.

Diese Aktion findet 2017 zum 59. Mal statt. In diesem Jahr stehen die Folgen des Klimawandels im Mittelpunkt.

Norbert Wiaterek

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