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Wismar Knurrhahn verirrte sich in die Wismarbucht
Mecklenburg Wismar Knurrhahn verirrte sich in die Wismarbucht
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04:37 12.04.2013
Gestatten Knurrhahn — als Name besser bekannt auf Zertifikaten bei Polar- und Äquatortaufen. Der Fisch kommt in der Wismarbucht selten vor. Fotos (2): Hans-Joachim Zeigert Quelle: zeigert

Nicht schlecht staunte Martin Saager, als er von seinem Heringsfang aus der Wismarbucht zurückkehrte. Im Netz zappelte auch ein Knurrhahn. „Für uns hat er keine besondere Bedeutung, schon wegen der Größe nicht, aber vor allem wegen seiner Stacheln und Flossen“, so der Fischer. Deshalb sei es aufwendig, ihn zu filetieren. „Er besitzt einen kräftigen Eigengeschmack“, ergänzt Saager. In der Wismarbucht ist der Knurrhahn selten anzutreffen. Eher im Nordostatlantik, wo als Lebensraum vor allem Sand-, Schlick- und Geröllböden vorhanden sind und das in Tiefen bis zu 300 Metern. Nahrungsgrundlage bilden Weichtiere, Krebse und kleine Fische. Es heißt aber auch, dass sich bei größeren Exemplaren bis 50 Zentimeter Länge das Filet mit Haut zum Grillen eignet. Mancher Gourmet schwört zudem auf die attraktive Zutat für die bekannte Fischsuppe „Bouillabaisse“. Was das Knurren anbetrifft, so war dem noch lebenden Exemplar während des Fototermins nichts dergleichen zu entlocken. Dafür reagierte das Schuppentier böse dreinschauend und etwas furchterregend. Es hatte Glück, der Fischer setzte es wieder ins Wasser.

zg

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