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10. Filmfest begeistert mit Vision und Erkenntnis

Wismar 10. Filmfest begeistert mit Vision und Erkenntnis

Chinesischer Flughafeninvestor sorgt für gut gefüllten Saal trotz Fußball-EM / Ehemaliger Landesrabbiner lehrt das Lächeln

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Voller Saal zur Eröffnung bei Sabine Matthiesen im Filmbüro: Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) lobte das Filmfest als einen Ort der Begegnung verschiedener Generationen und Zielgruppen. Fotos (4):Nicole Buchmann

Wismar. Drei Tage Dauerfilm. In der Hansestadt ist gestern das zehnte Filmfest zu Ende gegangen. Gezeigt wurden auch Filme junger Regisseure.

OZ-Bild

Chinesischer Flughafeninvestor sorgt für gut gefüllten Saal trotz Fußball-EM / Ehemaliger Landesrabbiner lehrt das Lächeln

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Die Welt – sie ist ausgeforscht. Nichts gibt es noch zu entdecken. Alles ist entschlüsselt. Doch am Ende des zehnminütigen Streifens beginnt die Suche nach der Antwort auf das Warum erneut.

Viel Applaus hat Marcus Wojatschke für seinen Streifen „Fertig“ eingeheimst. Den am Tag der Eröffnung zeigen zu dürfen, das sei der absolute Wahnsinn gewesen, sagt der Medien- und Tongestalter.

Keine Sitzgelegenheit blieb ungenutzt, als am Freitagabend der ehemalige Landesrabbiner William Wolff nach Wismar kam. Zwar nur auf der Leinwand – doch die Doku brachte diesen fast immer lächelnden Menschen dem Publikum ungewöhnlich nahe. Rabbi Wolff bekenne sich zu einer Offenheit – gerade in dieser Zeit, wo nicht wenige von Abgrenzung sprechen, sagte Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) zur Eröffnung. Es sei großartig, dass gerade solch ein Film an den Anfang des Festes gesetzt werde.

Doch nicht nur der Auftakt in diesem Jahr war gelungen. Auch die folgenden Filme unterschiedlicher Genres lockten ihre Fans in den Vorführsaal. Jonathan Pang zum Beispiel. Der Chinese, der seit nunmehr acht Jahren in Parchim ein internationales Frachtdrehkreuz errichten will. „Ich habe damals davon gehört und hatte keine Vorstellung davon, wie das was werden könnte“, sagt Carolin Reschke.

Der Film also Pflicht. Die Erkenntnis danach: „Die Menschen brauchen Visionen. Und es ist bewundernswert, wenn Leute nicht nur reden, sondern auch umsetzen“, sagt die 21-Jährige. Pang – er sei ganz schön mutig.

So mutig wie die Idee der Filmemacher von „Chika, die Hündin im Ghetto“. Der Puppentrickfilm erzählt die Geschichte von Mikasch und seiner Hündin Chika, erzählt vom Leben im Ghetto, erzählt vom Entzweitwerden und einander Wiederfinden. Ein Film für Kinder? Katrin John nickt. „Man spürt die Gewalt, man kann sie ahnen, aber sie wird nicht gezeigt“, sagt die Schwerinerin. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch von Batsheva Dagan und soll nun in Schulen gezeigt werden.

Insgesamt 550 Besucher zählte das zehnte Wismarer Filmfest.

Nicole Buchmann

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