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11. Straßentheaterfestival „Boulevart“ in der Hansestadt: Wer wann wo zu erleben ist

Wismar 11. Straßentheaterfestival „Boulevart“ in der Hansestadt: Wer wann wo zu erleben ist

150 Künstler machen Wismar drei Tage lang zum großen Freiluft-Theater

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Stimmungsvoller geht es kaum: So wie hier vor zwei Jahren am Alten Hafen, als das „Teatr Osmego dnia“ die Zuschauer begeisterte. Fotos (3): Archiv

Wismar. Freitag, 29. Juli: Alter Hafen: 19.30 Uhr Auftakt; 20.30 Uhr Eröffnung; 20.45 Uhr Konzert Lizzie Emeh; 22 Uhr Theater Tuig: Schraapzucht;

OZ-Bild

150 Künstler machen Wismar drei Tage lang zum großen Freiluft-Theater

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Sonnabend, 30. Juli: Boulevard: The Sleepwalkers 11+13+15 Uhr; Theater mit Masken 12+14+16 Uhr; Traumfänger 12.30+14.30+16.30 Uhr; Der kleine König 14.30 Uhr; Ostseite Rathaus: Rosa sieht rot 11+13+16.30 Uhr; The Bombastics 11.30+14.30 Uhr; The Beez 12.30+13.30 Uhr; Krämerstraße: The Beez 11 Uhr; Mic Conway & Sean „T-Bone“ Curtis 12+14 Uhr; De Splittergale & Romano Suno 13 Uhr; Osadia 15 bis18 Uhr; Hinter dem Rathaus: Der Taschenspieler 11.30+13.30 Uhr; Start Lübsche Straße/ Krämerstraße: „Meine Damen und Herren: eine lange Strecke ......“ 11.30+13.30+15.30 Uhr; Welterbe-Haus: Rot wie Blut, 12+14.30+17.30 Uhr; Fürstenhof: Kingfisher and Damselfly 12+14.30+

17 Uhr; Elevator 14+16.30 Uhr; Heilig-Geist-Kirchhof: Der letzte Lindwurm 12.30; Es war einmal ..... 14+16 Uhr; Der Drache mit dem Kaffeekrug 15 Uhr; Start St. Georgen/

Glatter Aal: Der kleine Elefant 13+15.30 Uhr; Start Eingang Rathaus: Great Escapes – Emergency Exit 14+17 Uhr; vor St. Marien: Toto Graf & the Polaroids 15 Uhr;

The Bombastics 16.30 Uhr; De Splittergale & Romano Suno 17.30 Uhr; Alter Hafen: Beating the Drum 18 Uhr; Mic Conway & Sean „T-Bone“ Curtis 19.15 Uhr; Faela 20.30 Uhr; Theater Tuig „Schraapzucht“ 22 Uhr; Sonntag, 31. Juli: Boulevard: The Sleepwalkers 13+15+17 Uhr; Theater mit Masken 13+15+ 16.30 Uhr; Traumfänger 14+16 Uhr; Der kleine König 15.30 Uhr; Ostseite Rathaus: Rosa sieht rot 13+15.30 Uhr; Mic Conway & Sean & “T-Bone“ Curtis 13.30+14.30 Uhr; The Bombastics 15+17 Uhr; Krämerstraße: The Bombastics 13 Uhr; De Splittergale & Romano Suno 14 Uhr; Osadia 15 bis 18 Uhr; Fürstenhof: Lovely Bugs 13+15.30 Uhr; Elevator 15+17.30 Uhr; Start Lübsche Straße / Krämerstraße: Meine Damen und Herren: Eine lange Strecke ... 13.30+16.30 Uhr; Welterbe-Haus: Rot wie Blut 13.30+15+17 Uhr; Heilig-Geist-Kirchhof: Die Eintagsfliege 13.30 Uhr; Es war einmal ...14.30+17 Uhr;

Der Drache mit dem Kaffeekrug 16 Uhr; Start Eingang Rathaus: Emergency Exit 14+16 Uhr; Hinterm Rathaus: Der Taschenspieler 14 Uhr; Start St. Georgen/Glatter Aal:

Der kleine Elefant 14+16.30 Uhr; Vor St. Marien: Toto Graf & the Polaroids 15.30 Uhr; De Splittergale & Romano Suno 16.30 Uhr; Mic Conway & Sean „T-Bone“ Curtis 17:30 Uhr; Alter Hafen: Spielbus/Kinderfest 14 bis 18 Uhr; Kinderkonzert 14 Uhr; Beating the Drum 18 Uhr; The Beez 19.30 Uhr

Straße frei für Slapstick und Klamauk

150 Künstler aus neun Ländern werden von heute an auf Straßen und Plätzen für gute Laune und zahlreiche Lacher sorgen. Die Lebenshilfe gGmbH lädt zum 11.

Straßentheaterfestival „Boulevart“.

Zweieinhalb Seiten lang ist die Liste, die die Künstler für die kommenden drei Tage aufzählt. 100 Programmpunkte fasst der Flyer, der von heute an an Infopunkten hinter dem Rathaus und am Hafen ausliegt. Klamauk, Slapstick, Musik, Theater allerorten im Halbstundentakt.

Eröffnet wird das Festival heute Abend auf der großen Bühne am Hafen von Bürgermeister Thomas Beyer (SPD). Die ersten Darbietungen aber beginnen bereits um 19.30 Uhr. Ein überraschender Staatsbesuch mit Kutsche und ein eigenwilliger Elefant stimmen auf das abwechslungsreiche Programm ein.

Musikalischer Höhepunkt an diesem Abend: die Londoner Sängerin Lizzie Emeh. Dass sie Musik nutzt, um die Menschen zu berühren, schreibt ein britisches Soulmagazin. Nach ihrer Geburt sagten die Ärzte, Lizzie würde niemals sprechen und laufen können. Mit vier Jahren ging sie los. Mit zehn Jahren sang sie mit ihrer Großmutter Harmonien. Die Lernstörungen hätten ihr einen anderen Blick auf die Welt ermöglicht, sagte Lizzie dem englischen „Guardian“. „Das hat mich stark gemacht und ist der Antrieb für die Art von Musik, die ich mache.“

Im Anschluss an das Konzert der Londonerin verwandelt sich der Hafen zwischen den alten Speichern in den Schauplatz für eine aufregende Geschichte. Unter sphärischen Klängen erzählen die Schauspieler vom niederländischen Theater „Tuig“ von der Habgier. Ganz ohne Worte auf einer meterhohen Bühnenkonstruktion mit einem Eisenrad. Überdimensionale Marionetten. Stillstand ist Rückschritt. Das Rad muss sich drehen. Bis die Welt aus den Fugen gerät.

Nicole Buchmann

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Rund 1000 Zuschauer sind zum ersten Kleinkunstspektakel gekommen / Vielerorts in dem Park haben Künstler Musik und Akrobatik präsentiert / Geschichte erzählt Rostocker Sage

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