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25. PS-Raritätenschau in Dorf Mecklenburg

Dorf Mecklenburg 25. PS-Raritätenschau in Dorf Mecklenburg

Die Oldtimerfreunde erwarten am Wochenende auf dem Gelände des Kreisagrarmuseums Gäste und ein Überraschungsobjekt

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Bei der 25. Jubiläumsschau ist auch die älteste mobile Rarität aus dem Museumsbestand zu sehen, ein Mc Cormick aus dem Jahr 1927. Fotos (2): Hans-Joachim Zeigert

Dorf Mecklenburg. „Unser größter Wunsch für das kommende Wochenende ist trockenes Wetter“, sagt Falko Hohensee. Damit dürfte der Direktor des Kreisagrarmuseums gewiss im Namen aller sprechen. Denn in Dorf Mecklenburg findet morgen und am Sonntag zum 25. Mal das weit über die regionalen Grenzen bekannte Treffen „Oldtimer & PS-Raritäten“ statt.

OZ-Bild

Die Oldtimerfreunde erwarten am Wochenende auf dem Gelände des Kreisagrarmuseums Gäste und ein Überraschungsobjekt

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Schließlich haben sich darauf etliche Schrauber, Tüftler und Traditionspfleger historischer Fahrzeug- und Motorentechnik schon recht lange vorbereitet. Deren schönster Lohn nach Fleiß und Aufwand ist für sie letztendlich Anerkennung bei öffentlicher Präsenz ihrer gepflegten Liebhaberstücke. Denn von der Anzahl der Teilnehmer aus nah und fern lebt eine solche Veranstaltung, die inzwischen über ein Vierteljahrhundert gereift ist.

Los geht es an beiden Tagen um 10 Uhr. Zeitgleich öffnet am Sonnabend auch eine neue Sonderausstellung aus besagtem Anlass ihre Pforten. So findet sich manch gestandener Oldtimerfreund mit seinem Liebhaberstück auf Bilddokumenten wieder und auch begehrte Sammlertrophäen, die über die Veranstaltungsjahre als Siegerpreise vergeben wurden, erinnern an erlebnisreiche Momente der Oldtimertreffen.

„Sehr unterstützt hat uns dabei Hans-Joachim Zeigert aus Wismar, der uns als Bildjournalist oftmals mit der Kamera bei den Treffen begleitete und schöne Fotos zur Verfügung stellte“, lobt Hohensee.

Außerdem läuft über den Bildschirm eine geschichtliche Präsentation über die 25 Veranstaltungsjahre als Endlosschleife.

Doch im Mittelpunkt steht auch in diesem Jahr wieder die Schau der betagten mobilen und stationären Technik. Im letzten Moment gelang es, noch einen echten Ausstellungsknüller herbeizuschaffen, ein sogenanntes Rocket-Bike. So viel will Falko Hohensee vorab schon verraten: „Es handelt sich um das stärkste und schnellste Motorrad der Welt mit einer Leistung von 7000 PS bei einer Spitzengeschwindigkeit von 640 Kilometer pro Stunde, welches 2013 konzipiert wurde.“ Weniger dramatisch fliegen da die Späne bei Sägevorführungen am museumseigenen, historischen Sägegatter.

Eigenstromerzeugung ist zudem wieder ein Thema. Dafür sorgt noch immer ein MWM-Diesel der einstigen Motorenwerke Mannheim aus dem Jahr 1924. Zu erleben sind unter anderem der älteste Traktor aus eigenem Bestand, ein Mc Cormick von 1927, sowie das bullige Kraftpaket, ein ungarischer Dutra-Schlepper von 1967. Ganz im Zeichen des Jubiläums lässt es sich Landrätin Kerstin Weiss am Sonnabend um 13 Uhr nicht nehmen, das Engagement von zehn der treuesten, aktivsten und ältesten Teilnehmer des über die Jahre gewachsenen Oldtimertreffens zu würdigen. Im Anschluss starten die „Buggy Beat Busters“ mit ihrem Showprogramm. Ab 19.30 Uhr heißt es wieder gemütliches und kontaktförderndes Beisammensein bei traditionellen „Benzingesprächen", untermalt mit einem musikalischen Mix unter DJ-Assistenz. Ein Höhenfeuerwerk gegen 22.30 Uhr würdigt den besonderen Anlass.

Musikalisch gestaltet sich auch der Frühschoppen, bei dem am Sonntag von 11 bis 13 Uhr das Mecklenburger Blasorchester aufspielt. Ganz anders klingen die Töne, wenn sich anschließend die verschiedensten Oldtimer mit ihren Traditionspflegern dem Publikum präsentieren. Ganz nebenbei finden vielleicht manche Schnäppchenjäger wieder das eine oder andere gesuchte Objekt auf dem Teilemarkt oder als Erinnerungsstück im Museumsshop. Die weiblichen Akteure des Museumsvereins warten an beiden Tagen mit selbst gebackenem Kuchen auf.

Hans Hoffmann

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